Viele Störche in Isny

Wird Isny zum Storchenparadies?

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Einen Brutplatz mit prima Ausblick über die Stadt haben sich diese zwei Störche in einer Baumkrone mitten auf dem Festplatz gesucht.

Isny – Es spricht sich rum im Storchenland: In Isny ist man gut versorgt, auch wenn die Höhe von mehr als 700 Metern nicht unbedingt das typische Revier ist. Mittlerweile haben sich fünf Storchenpaare in der Stadt eingenistet.

Wenn man Storchenbeauftragte Ute Reinhard hört, ist hier zwar durch die Feuchtgebiete genügend Futterangebot, aber klimatisch ist es schon ein wenig an der Grenze.

Das erste Isnyer Storchenpaar, Romeo und Julia, das auf dem Dach des Rathauses „wohnt“, hat das auch in diesem Jahr wieder erfahren. Romeo mit seinen 24 Jahren schafft es mit nassem Gefieder nicht bis auf den Kamin des Rathauses und alleine schaffte es Julia nicht, Futter und Wär-me an die Jungen weiter zu geben. Da waren die anderen Storchenpaare schon erfolgreicher: Drei Nester haben Nachwuchs zu verzeichnen. Oben an der Post auf dem hohen Baum sind drei Nestlinge. Finn und Finnia sind zwar noch relativ jung, haben aber offensichtlich ihre drei Küken ausrei- chend versorgt. Sechs Wochen sind sie schon alt und dafür allerdings etwas untergewichtig, wie Reinhard jetzt beim Beringen, Begutachten und Wiegen feststellte. Storchenjunge stellen sich tot wenn man sich ihrem Nest nähert und die Beringung ist so keine spektakuläre Sache.

Nach der Aktion an der Post ging es mit der Drehleiter der Feuerwehr an den Rain, wo hinter dem Ochsenkeller in einem Baum Paul und Pauline eigezogen sind. Deren zwei Kinder sind runde fünf Wochen alt. Das andere Brutpaar in einer Baumkrone mitten auf dem Festplatz hat etwas später zu brüten begonnen. Hier sind die zwei Nachwuchsstörche erst vier Wochen alt.

Manfred Schubert

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