Gala zum Abschluss

Die „Wikiis“ zeigten auf der Bühne eine temporeiche Einlage. Foto: Schubert

Die Veranstaltungen rund um das Jubiläum des WSV Isny fanden am Samstag mit einem Festabend im Kurhaus ihren Abschluss. Vorstand, Mitglieder, Ehrengäste und verdiente Sportler waren gekommen, um mit Stolz auf die 100-jährige Vereinsgeschichte zurück zu blicken. Gleichzeitig gab es aber auch den Blick nach vorne, denn man hat ja nicht vor sich zur Ruhe zu setzen.

Nach dem Sektempfang im Foyer waren die Festreden im Saal geprägt von Namen und Ereignissen der langjährigen Geschichte des Vereins. Michael Loskarn, selbst erfolgreicher Wintersportler, führte mit Bravour durch den offiziellen Teil. Dass es beim WSV auch Nachwuchs gibt zeigten die „Wikiis“ mit einer temporeichen Einlage auf der Bühne. Tanja Kurz hatte sich mit ihren Helfern das Kurzprogramm ausgedacht und machte die Tendenz deutlich: Schon im Kindergartenalter beginnt der WSV, die Kinder für den Skisport zu begeistern. So werden zur Zeit rund 30 Kinder spielerisch an die drei Sportarten Langlauf, Skispringen und Alpin Ski heran geführt. Eine Zeitreise durch die Vereinsgeschichte hatte der erste Vorsitzende, Willi Rudhart, angekündigt und das war der Leitfaden für den ganzen Abend. Er selbst, Sibylle Lenz, Bürgermeister Rainer Magenreuter, DSV-Präsident Alfons Hörmann, Landrat Kurt Widmaier, SSV-Präsident Heiner Dangel, Sportkreispräsident und Vizepräsident beim DLSV, Rainer Kapellen, und immer wieder Michael Loskarn sorgten mit ihren Festreden und Rückblicken für interessante Unterhaltung im langen Programm. Die Idee, mit Zeitzeugen, überarbeiteten Dias und Filmen, verdienten Sportlern und langjährigen Funktionären kleine Talkrunden zu bilden, sowie Hintergründe und Geschichten zu erfragen, lockerte die Veranstaltung immer wieder auf. So erfuhren die Gäste, dass Dr. Fink schon 1898 bei hohem Schnee den Schwarzen Grat erstieg, Frau Ehrle 1909 als erste Skidame in Isny Furore machte und Fritz Bayer 1949 als Streckenwart eingesetzt war und noch heute als Zeitnehmer aktiv ist. Das Duo „Der Dritte Mann“ , eine Yogavorführung der Körperschule Isny, und die Tänzer-innen der Ballettschule Arabesque waren ebenfalls Teil des Programms. Erwartungsvoll kann der WSV auch in die Zukunft blicken. Training- und Wettkampfstätten sind auf dem bestmöglichen Stand, internationales Interesse ist reichlich vorhanden und mit aktiven Sportlern wie Max Mechler, Niki Kullmann, Niklas und Jan Lenz, Daniel Hagg und Andi Breyer besteht durchaus die Chance, auch künftig Erfolge einzufahren.

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