Gelungener Einstand

Touchdown: Christoph 17 setzt am Dienstagmorgen erstmals auf dem neuen Dachlandeplatz in der Robert-Weixler-Straße auf. Foto: Matz

Vier Tage nach der Abnahme durch die Behörden landete der Rettungshubschrauber Christoph 17 am Dienstagmorgen zum ersten Mal auf dem neuen Dachlandeplatz am Kemptener Klinikum. Durch den damit erheblich verkürzten Weg in die Notaufnahme bzw. den Schockraum könne die Versorgung von Schwerstverletzten weiter verbessert werden, freute sich Jochen Duss, Kaufmännischer Leiter des Klinikums, nach der ersten erfolgreichen Landung.

Für die fast 1000 Quadratmeter große Fläche aus Spezialbeton wurden nach Angaben von Pressesprecher Christian Wucherer in den vergangenen viereinhalb Monaten insgesamt fast 38 Tonnen Stahl auf dem neuen Gebäude E4B (künftig: Innere Medizin) verbaut. Damit der Landeplatz auch im Winter einsatzbereit und frei von Schnee und Eis bleibt, verlegten die Monteure über sieben Kilometer Heizleitungen. In der Übergangszeit werde die Abwärme der medizintechnischen Geräte für die Beheizung genutzt, so Wucherer weiter. Der bisherige Landeplatz im östlichen Teil des Krankenhaus-Geländes wird weiterhin als Ausweichplatz zur Verfügung stehen. „Damit können gleichzeitig bis zu zwei Hubschrauber das Klinikum anfliegen“, erläuterte Krankenhaus-Sprecher Wucherer. Selbst während der derzeit laufenden Bauarbeiten am Klinikum sei eine Landung von Christoph 17 jederzeit möglich. Die Kosten für den neuen Landeplatz belaufen sich nach Klinik-Angaben auf rund 1,1 Millionen Euro.

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