Gemeinsam ins neue Jahr

Diskussionen am runden Tisch waren am ganzen Abend angesagt. Foto: Schubert

Der Isnyer Bürgermeister Rainer Magenreuter ist in jedem Jahr der Gastgeber, wenn zum traditionellen Jahresessen geladen wird. Hiermit dankt er allen Gemeinderäten, den Abteilungsleitern der Verwaltung und zusätzlich geladenen Gästen für ihr Engagement und die Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr. Zur diesjährigen Feier waren auch die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine eingeladen, da es dort Änderungen in der Führung gegeben hatte und auch mit Nachdruck auf das im Mai anstehende 40. Jubiläum mit Notre Dame de Gravenchon hingewiesen werden sollte.

Nach einem Stehempfang zum Warmwerden begann das Programm: Mit einer 3-D-Brille ausgerüstet, saßen die Gäste im kleinen Saal des Kurhauses und genossen den gerade fertig gewordenen dreidimensionalen Film „Adelegg, das dunkle Waldgebirge.“ Im großen Saal hatte das Kurhausteam festlich gedeckt und die Speisekarte ließ auch keine Wünsche offen. Kürbiskernsuppe, wahlweise Kalbsschnitzel oder für Vegetarier „mediterrane Tagliatelle“, abgerundet mit Nachtisch und passenden Getränken sorgten genau so für eine harmonische und ausgewogene Stimmung, wie auch das musikalische Rahmenprogramm oder die positiv gestimmten Ansprachen von Bürgermeister Rainer Magenreuter, der stellvertretenden Bürgermeisterin Sibylle Lenz oder dem Leiter des Hauptamts, Klaus Hägele. Elisabeth Werne am Klavier, Laura Müller an der Harfe und Jonas Kienast am Marimbaphon überzeugten mit ihren Auftritten die Gäste im Saal und bekamen wie auch die Redner des Abends viel Applaus. Das Jahresessen des Gemeinderats dient der Rückbesinnung und dem Aufnehmen des nötigen Schwungs für das neue Jahr. Untätig waren sie nicht, die ehrenamtlichen Räte der Stadt, im Jahr 2011: Der Gemeinderat kam insgesamt auf 15 Sitzungen, der Ausschuss für Finanzen auf acht und beim Ausschuss für Technik und Immobilien waren neun Sitzungen zu bewältigen. Viele Entscheidungen Insgesamt saßen die Räte 137,25 Stunden in Sitzungen, wobei nicht berücksichtigt ist, wie viele Stunden jeder einzelne Gemeinderat für die Grundinformation und das Lesen der Sitzungsunterlagen benötigt und wie oft auch die Fraktionsvorsitzenden zu Sondersitzungen und die stellvertretenden Bürgermeister Repräsentationspflichten übernahmen. 240 Entscheidungen waren im abgelaufenen Jahr zu fällen und bei allen sollte das bei der Vereidigung gemachte Gelöbnis, das Bürgermeister Magenreuter im Wortlaut zitierte, beachtet werden: „Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Insbesondere gelobe ich, die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern.“ Das ist der Eid, zu dem sich die Gemeinderäte verpflichtet fühlen und die Wähler dieser Gemeinderäte sollten auch mit dem entsprechenden Vertrauen damit umgehen, dass die zu treffenden Entscheidungen zumindest nach bestem Wissen und Gewissen getroffen werden. „Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber Misstrauen gegen jede Entscheidung der demokratisch gewählten Vertreter ist der Stadt nicht dienlich“, so der Bürgermeister. „Man wird daran gemessen was man tut und nicht an dem, was man verhindert“, meinte Magenreuter zum Schluss und das ist offensichtlich sein Motto. Im Großen und Ganzen verläuft die Zusammenarbeit des gesamten Gemeinderats mit der Stadtverwaltung harmonisch. Bleibt zu hoffen, dass es auch so bleibt.

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