Im Frühjahr bezugsfertig

Neues vom REWE Markt

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Noch ist das Gebäude eine große Baustelle, aber Abhilfe ist in Sicht.

Isny – Die Lindauer Straße 6 ist im Augenblick die favorisierte Baustelle der Firma Immler in Isny, von anderen Bauprojekten außerhalb ihrer Heimatstadt einmal abgesehen.

Hier vor Ort beschränkt sich das Familienunternehmen derzeit auf ihre Bestandobjekte und bei dem entstehenden REWE Markt in der Lindauer Straße schreiten die Arbeiten gut voran.

Der gerade als Rohbau errichtete Anbau für das Bistro der Familie Steinhauser konnte ebenfalls auf dem eigenen Grundstück realisiert werden und soll in wenigen Wochen fertig verglast sein, damit innen beheizt werden kann und die Arbeiten weiter gehen. Alles wird behindertengerecht und barrierefrei gestaltet, vom schwellenfreien Eingangsbereich bis hin zu den sanitären Anlagen. Wenn alles gut läuft, soll der Markt im Frühjahr bezugsfertig sein. Das Wetter spielt dabei allerdings im Allgäu eine große Rolle.

Die Frage warum dieser Umbau so lange dauert ist schnell beantwortet, wenn man die Haustechniken betrachtet und die Vorstellungen von einer optimalen Gestaltung verwirklichen will. So wird die Abwärme der Gefriertruhen und –schränke zur Beheizung benutzt, die Photovoltaikanlage auf dem Dach wird dazu verwendet dann wieder die Kühlaggregate zu betreiben und die auszubauende neue Beleuchtung basiert weitgehend auf der energiesparenden LED-Technik. Die Kellerräume und der Deckenbereich werden energetisch saniert und sind auch feuerpolizeilich auf dem neuesten Stand. Wichtig bei dem Projekt ist aber auch, dass Isnyer Firmen und Firmen aus Region für die Gestaltung herangezogen wurden. Die Auffahrt zum oberen Parkdeck wird nach der Winterpause fundamentiert und dieser Teil wird dann auch überdacht und bis zur Dachkante begrünt, damit sich alles gut an die Parkanlage angleicht. Das obere Parkdeck wird nicht überdacht, obwohl auch das schon genehmigt war. Für diesen Teil der Baumaßnahme müssen zwei Bäume versetzt werden, die standortnah wieder eingesetzt werden oder – in einem Fall – durch eine Neuanpflanzung auszugleichen sind.

Die Isnyer können auf jeden Fall zufrieden sein, dass an dieser Stelle ein attraktives Gebäude entsteht und Anzieh- ungspunkt für viele sein kann. Das untere Deck des Parkhauses ist im Besitz der Stadt und wird vom Baubetriebshof mit betreut. Auch da wird noch einiges umgestaltet, spätestens wenn die alte Innenrampe entfernt wird und weitere Parkplätze entstehen.

Manfred Schubert

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