Noch nichts passiert

Nächste Aufforderung

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Nächster Akt im Bauloch-Streit: Diese Woche hat die Stadt fehlende Maßnahmen zur Baugrubensicherung angeordnet.

Kempten – Die Stadt Kempten unternimmt eigenen Angaben zufolge weitere Schritte, um die Beeinträchtigungen des Verkehrsraumes und der öffentlichen Sicherheit am „großen Loch“ schnellstmöglich zu beheben.

In einem vergangene Woche an die Grundstückseigentümer erteilten Bescheid fordert die Stadt unter anderem, dass insbesondere die Köpfe der Temporäranker des so genannten „Berliner Vorbaus“ gesichert werden.

In der Baugrube bestehe nämlich die Gefahr, dass die Drahtlitzen der Temporäranker an den der Witterung ausgesetzten Ankerköpfen plötzlich versagen und mit hoher Wucht aus der Verbauwand herausschießen könnten. Daher ist nach Angaben der Stadt ein Betreten der Baugrube auch für Arbeiter, die die weiteren, notwendigen Sicherungsmaßnahmen umsetzen, derzeit nicht möglich. Zuerst müssen die Ankerköpfe gesichert werden.

Die Stadt hat der Ritter & Kyburz GbR eine Frist bis zum gestrigen Freitag – nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe – gesetzt, die Beauftragung eines Sachverständigen mit der Erarbeitung der technischen Lösung hierfür nachzuweisen. Es folgen weitere kurze Fristen zur Festlegung der Vorgehensweise und Umsetzung vor Ort bis spätestens 21. Juni.

Wegen der Dringlichkeit hat die Stadtverwaltung die sofortige Vollziehung der angeforderten Sicherungsmaßnah- men angeordnet. Sollte die Bauherrin die Fristen verstreichen lassen, wird die Stadt erneut zur Ersatzvornahme greifen und als ersten Schritt die Begehbarkeit der Baugrube herstellen. Die dafür anfallenden Kosten werden der Ritter & Kyburz GbR in Rechnung gestellt, heißt es weiter.

Nachdem die Grundstückseigentümer einer entsprechenden Forderung nicht nachgekommen waren, hat die Stadt bereits Anfang vergangener Woche Teile der umliegenden Straßen abgesperrt, da die Sicherheit der Baugrube nicht mehr garantiert werden konnte (der Kreisbote berichtete).

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