Hochschul-Labor akkreditiert

Labormitarbeiterin Petra Schittenhelm (v.l.), Hochschul-Präsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Labormitarbeiter Christoph Roth, Labormitarbeiter Jürgen Kotulla, Laborleiter Prof. Dr. Dierk Hartmann und Prof. Dr. Jost Braun, Dekan der Fakultät Maschinenbau, freuen sich über die Akkreditierung für das Hochschul-Labor. Foto: Hochschule

Das Labor für Werkstofftechnik und Betriebsfestigkeit LWB an der Hochschule Kempten ist jetzt von der GAZ-Gesellschaft für Akkreditierung und Zertifizierung akkreditiert worden. Das Labor genügt damit modernsten technischen Anforderungen und liefert unabhängige, belastbare und verlässliche Untersuchungsergebnisse. Die Akkreditierung ist der Lohn für die großen Anstrengungen eines halben Jahres. Laborleiter Prof. Dr.-Ing. Dierk Hartmann nahm die Akkreditierungsurkunde entgegen.

Vorausgegangen waren aufwendige Modernisierungsinvestitionen für das Werkstofftechniklabor wie zum Beispiel ein neues Rasterelektronenmikroskop, ein neues Zähigkeitsprüfgerät sowie die Erweiterung um den Bereich Betriebsfestigkeit und Bauteilzuverlässigkeit von Prof. Dr. Andreas Rupp. Mit der erfolgreichen Auditierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN 17025 genügt das Labor nun als eines der wenigen akkreditierten Labors an deutschen Hochschulen modernsten technischen Anforderungen und braucht den Vergleich zu nicht öffentlichen Anbietern nicht scheuen. Das Labor weist mit der Akkreditierung einen besonderen Qualitätsstandard nach, der unabhängige, belastbare und verlässliche Untersuchungsergebnisse aus Werkstoff- untersuchungen und Schadensanalysen erbringt. „Damit haben wir ein neues Highlight für die Hochschule gesetzt“, ist sich Prof. Dr. Hartmann sicher und dankt der Hochschulleitung, die das Projekt in jeder Hinsicht unterstützt habe. Mit zertifizierten Methoden, drei kompetenten Mitarbeitern und zusätzlichen studentischen Hilfskräften werden künftig Werkstoffuntersuchungen und Schadensanalysen im Rahmen des neuen Qualitätsmanagementsystems gemacht. Im Bereich Betriebsfestigkeit bietet Prof. Dr. Andreas Rupp mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern und seinem Labormeister Dienstleistungen rund um die experimentelle Belastungs- und Beanspruchungsanalyse und das Strukturmonitoring an. Insbesondere für den Wirtschaftsraum Kempten und das Allgäu bietet die Hochschule Kempten damit werkstoff- technische Expertise auf hohem Niveau. Gute Vorbereitung Hiervon werden jedoch nicht nur Unternehmen profitieren können. Vor allem auch die Kemptener Maschinenbaustudierenden lernen bereits im Studium ein lebendes Qualitätsmanagementsystem und Verfahren der Werkstoff- und Bauteilanalyse kennen und sind damit bestens für ihr späteres Berufsleben vorbereitet. Laufende Forschungsvorhaben im Bereich der Werkstoffentwicklung und der Bauteiloptimierung, sämtliche werkstofftechnischen Aufgabenstellungen des Europäischen Glockenkompetenz-Centers ProBELL wie auch Problemstellungen anderer Labore der Hochschule können nun auf ein modernes und effizientes Werkstoff- und Betriebsfestigkeitslabor zurückgreifen. Kompetenter Partner Hochschul-Präsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt freut sich, dass mit diesem Qualitätsnachweis die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule gestärkt wurde. „Über eine entsprechende Ausstattung verfügen nur wenige Hochschulen in Deutschland“, so Schmidt. Die Hochschule erweise sich zugleich als kompetenter Partner für die Industrie in einem weiteren Spezialgebiet.

Meistgelesene Artikel

Ausblick und Austausch

Kempten – Knapp 200 Repräsentanten der verschiedenen Bereiche des Lebens in Kempten versammelten sich am Dienstagabend in der Schrannenhalle des …
Ausblick und Austausch

Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kempten – Am Donnerstagnachmittag vergangener Woche eskalierte ein Streit zwischen einem Pärchen, in dessen Verlauf der Mann offenbar versuchte seine …
Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Schnell eingliedern mit "LASSE"

Kempten – Christian Kühn ist ein ganz normaler Mann. Täglich pendelt der 33 Jahre alte Familienvater von Füssen nach Kempten zur Arbeit. In der …
Schnell eingliedern mit "LASSE"

Kommentare