Die Hörner sind gewetzt

Erwin Rudhart (Mitte) erhielt von Frank Müller (links) und Gabi Prestele (rechts) die Narrenuhr für seine Leistungen. Sein Sohn Paul ist nun auch schon fünf Jahre dabei und trägt jetzt voll Stolz die kleine Glocke am Bande. Foto: Schubert

Obwohl Maskenmeister Johannes Stolz die Masken und Gewänder bereits am 3. Januar ausgegeben hatte, erschienen die Mitglieder der „Lachenden Kuh“ zum „Hörnerwetzen“, dem traditionellen zweiten Auftakt der Isnyer Narrenzunft, jetzt im Alltagsgewand. Damit ist der Anordnung des Alemannischen Narrenrings entsprochen worden, die vorsieht, dass zwischen dem 11.11. und Dreikönig keine Masken getragen werden.

Für Zunftmeister Ralf Müller ist das Hörnerwetzen die richtige Gelegenheit einige Dinge ernsthaft anzusprechen. Kleiderordnung, Teilnahme und Verhalten bei den Umzügen. Ein wichtiger Punkt ist auch die Abgleichung der Termine. 27 Veranstaltungen werden heuer von der Zunft wahrgenommen. In Isny selbst sind folgende Veranstaltungen geplant: Am 6. und 7. Februar findet das Dekorieren im Kurhaus statt. Am Freitag, 10. Februar, ist die „Lachende Kuh“ ab 14 Uhr beim Seniorenball im Kurhaus. Der Hausball im Stephanuswerk steht am 15. Februar an und einen Tag später, am 16. Februar, ist um 17 Uhr der Rathaussturm und ab 20 Uhr der Weiberball im Kurhaus mit Maskenprämierung. Am Freitag, 17. Februar, findet ab 14 Uhr der Kinderball im Kurhaus statt. Zum Abschluss am 21. Februar ist Umzug in Isny, davor Zunftmeisterempfang im Gasthaus Hirsch, und nach dem Umzug Hexendisco im Zelt bei Gummi Wihler in der Lindauer Straße. Brauchtum und Tradition sind für die Mitglieder der „Lachenden Kuh“ kein toter Begriff. Das sieht man auch an den jährlichen Ehrungen verdienter Hästräger. Für fünf Jahre wurden im Rahmen des „Hörnerwetzen“ Nico Baumgartner, Pauline Benes, Julia Bodenmüller, Andreas Briechle, Stefanie Engstler, Raphael Fichtel, Pia Marie Motz, Norbert Riedel, Tanja Rist, Paul Rudhart, Petra Schmid und Pierre Weißenborn geehrt. Manuela Motz ist bereits zehn Jahre dabei und für 15 Jahre in der Zunft bekamen Bianca Breyer, Michael Gruber und Elke Kraft eine Ehrung. Marc Himmel, Eva Kolb, Sabine Riedel, Benjamin Stehle und Katja Zimmermann halten der Narrenzunft bereits seit 20 Jahren die Treue und für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Michael Riedle geehrt. Den Hästrägerorden für besondere Verdienste erhielten Bianca Breyer, Manuela Motz, Markus Linke und Michael Gruber. Rudhart gibt Amt ab Offiziell aus seinem Amt als Maskenmeister verabschiedet wurde Erwin Rudhart, der sei 27 Jahren in der Narrenzunft tätig ist und nun nach sechs Jahren den Posten des Maskenmeisters an Johannes Stolz abgegeben hat. Mit einem „Heh.Muh“ und guten Wünschen für die anstehende Saison endete der offizielle Teil der Veranstaltung. Gespannt sind die Mitglieder der „Lachenden Kuh“ auf kommenden Samstag, 14. Januar: Dann geht es auf einen Überraschungsumzug. Wohin, das wissen nur der Vorstand und der Busfahrer. Da kann man gespannt sein, was dabei heraus kommt.

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