Hoffnung schwindet

Der FC Kempten hat zu Hause gegen den FC Affing mit 0:1 verloren. Damit schwinden die Chancen der Illerstädter auf den Klassenerhalt immer weiter. Bei nur noch sechs ausstehenden Spielen scheint wird es sehr schwierig, am Ende der Saison über dem berühmten Strich zu stehen.

Alle guten Vorsätze der Kemptener waren gleich nach fünf Minuten Spielzeit dahin: Die Affinger gingen mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber mussten fortan wie so oft einem Rückstand hinterher laufen. Der FC hatte seine erste Tormöglichkeit nach einem Fehler des Gästetorhüters. Der FC wurde immer stärker und schien die spielbestimmende Mannschaft. Gute Torchancen blieben aber Mangelware. Kurz vor der Halbzeit hätte der FCK beinahe den Ausgleich erzielt. Der Gästetorhüter vereitelte den Ausgleich nach einem Kopfball von Fenzl und Schlachter verpasste nur knapp. Fruchtlose Initiative Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste zunächst die bessere Mannschaft. Sie reklamierten einen Strafstoß nach einem angeblichen Foul von Kapitän Ljubomir Ristic im Kemptener Strafraum. Der Schiedsrichter ließ jedoch weiterspielen. Der FCA zog sich im weiteren Spielverlauf immer stärker in die Defensive zurück und überließ den Allgäuern die Initiative, blieb durch Konter aber immer gefährlich. Der FC Kempten warf in der Schlussphase alles nach vorne und versuchte, wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Zwei gute Möglichkeiten von Johannes Hiemer per Kopf blieben aber ungenutzt. Eine Viertelstunde vor Schlusspfiff vereitelte der FCA-Torhüter die wohl beste Torgelegenheit von Maxi Knuth. Praktisch im Gegenzug vereitelte Ristic ein Tor nach einem Konter der Gäste. Die Hausherren reklamierten fünf Minuten vor Ende der Partie einen Strafstoß, nachdem Schlachter angeblich gefoult wurde. Doch auch hier gab der Schiedsrichter keinen Elfmeter. Es blieb bei der knappen Niederlage für den FCK, der sich nun langsam mit dem Abstieg aus der Landesliga anfreunden muss. Bezirksoberliga Schwaben Der TSV Kottern besiegte zu Hause den favorisierten Tabellenführer FC Gundelfingen etwas überraschend aber verdient mit 2:0 (1:0) und verhalf dem Allgäuer Rivalen TSV Marktoberdorf, der den VfB Durach mit 1:0 besiegte, wieder zur Tabellenführung. In der ersten Halbzeit waren die Gundelfinger zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Der TSVK hielt gut mit und es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Die Gäste hatten gleich in den ersten zehn Minuten vier gute Tormöglichkeiten. Mit etwas Glück und Torwartgeschick von Timur Senol überstanden die Platzherren dies anfängliche Drangperiode der Gäste ohne einen Gegentreffer. Stattdessen nutzte der TSV fünf Minuten vor Halbzeit praktisch seine erste Torchance. Daniel Hänsch sprang höher als der Torwartriese des FC und erzielte per Kopf das 1:0 für die Kotterner. Zehn Minuten nach Wiederbeginn gelang Köster sogar das 2:0. Er verwertete eine Hereingabe von Köcheler nach einem Freistoß und baute somit die Führung des TSV aus. Der FC bemühte sich zwar um den Ausgleich, doch die Kotterner Abwehr stand sehr gut und ließ keine nennenswerten Chancen mehr zu. Die Kotterner blieb durch Konter stets gefährlich und hätte bei einer besseren Chancenauswertung das Ergebnis höher schrauben können. Der VfB Durach verlor hingegen beim Tabellenzweiten TSV Marktoberdorf knapp mit 0:1 und muss nun aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die Marktoberdorfer waren zwar Ersatzgeschwächt, zeigten sich zu Beginn der Partie aber als die reifere Mannschaft. Sie erspielten sich einige Chancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Die Duracher kamen nur über Konter zu Tormöglichkeit, die sie jedoch vergaben. Die größte Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatte Wieczorek. Er köpfte den Ball nach einem Eckball dem Heim-Torwart direkt in die Hände. In der zweiten Halbzeit waren die Platzherren klar die bessere Mannschaft. Die Chancen häuften sich. Doch die Gästeabwehr stand gut und Torwart Rotter vereitelte auch die besten Möglichkeiten. Fünf Minuten vor Schluss erzielten die Marktoberdorfer das Tor des Tages und sorgten damit für eine weitere Niederlage des VfB.

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