"Immer noch besser als jetzt"

So sollte die Fassade des Quelle-Hauses nach dem Umbau eigentlich aussehen. Auf Wunsch des potenziellen Mieters werden Teile der Fassade jetzt geschlossen. Das Eck zum Freudenberg hin bleibt aber offen. Grafik: Archiv

Kurz vor Vertragsabschluss steht der Investor des Quelle-Hauses, die Stoffel Unternehmensgruppe aus Straubing, mit einem potenziellen Mieter. Da der aber mit der geplanten Fassadengestaltung nicht ganz einverstanden ist, befürwortete der Bauausschuss vergangene Woche einstimmig die gewünschten Änderungen.

Der potenzielle Mieter möchte größere Teile der Fassade geschlossen haben, erläuterte Baureferentin Monika Beltinger. Grund sei vor allem die Anbringung von Regalen. Das Eck zum Freudenberg hin soll aber offen bleiben, so Beltinger weiter. Der Architekt habe die Pläne umgeplant und die neue Wunschlösung des Investors entspreche den Zielen der Stadt noch, fügte sie an. Hanns-Peter Gröschl, Geschäftsführer der Stoffel Unternehmensgruppe, erklärte am Donnerstag gegenüber dem KREISBOTEN, dass es für den potenziellen neuen Mieter bei der „alten“ Fassadengestaltung schwierig gewesen wäre, eine vernünftige Ladengestaltung zu realisieren. Es wären dafür zusätzliche Gerüste nötig gewesen, wenn die Fassade soweit aufgeschnitten gewesen wäre. Deshalb habe man sich jetzt für die neue Variante entschieden. Stadtrat Thomas Kiechle (CSU) meinte zwar, dass die vorherige Planung schöner gewesen sei, die jetzige aber immer noch besser sei als der momentane Zustand. Gröschl meinte ebenfalls, dass der Stoffel-Gruppe der erste Vorschlag besser gefallen habe, die Fassade aber trotzdem schön und toll werde. Vor allem, wenn man es mit der jetzigen grauen Fassade vergleiche, werde es „eine gute Geschichte“. Verraten, wer der voraussichtliche Mieter sein wird, wollte Gröschl am Donnerstag noch nicht. „Es wäre aber ein Mieter für das ganze Haus“, sagte er auf Anfrage. Der Mieter würde also die Verkaufsflächen vom Untergeschoss bis ins zweite Obergeschoss nutzen. Innerhalb der nächsten Tage rechnet Gröschl mit dem Vertragsabschluss. Der Bauausschuss segnete die neuen Pläne für die Fassadengestaltung einstimmig ab.

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