Gemeinsam Gärtnern

Willkommen im Kleegärtle

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Auch Bürgermeister Werner Endres und seine Frau Bettina (li.) statteten dem „Kleegärtle“ einen Besuch ab.

Seit diesem Frühjahr arbeiten in Dietmannsried Gartenfreunde und Flüchtlinge Seite an Seite, um sich im interkulturellen Gemeinschaftsgarten bei der alten Kläranlage ihre kleinen grünen Paradiese zu schaffen.

Mit viel Muskelkraft und Schweiß wurde das gesamte Areal zunächst auf Vordermann gebracht, ein Beetpodest errichtet, eine Kräuterterrasse angelegt und Hochbeete aufgebaut. Jetzt präsentierten die fleißigen „Gärtler“ die üppigen Früchte ihrer Arbeit. 

Seit mehr als einem halben Jahr treffen sich die Gärtner und Gärtnerinnen aus Dietmannsried, Syrien, Afghanistan und dem Kongo an jedem 1. Samstag im Monat nachmittags zur gemeinsamen Gartenarbeit mit anschließendem gemütlichem Beisammensein in ihrem „Kleegärtle“. Beim Tag der offenen Tür konnten die Besucher sich jetzt in dem prächtig gedeihenden Gemeinschaftsgarten umsehen, der auf Initiative des Vereins Soziales Dietmannsried aus der Taufe gehoben wurde und den dieser sich mit dem Imkerverein Dietmannsried teilt. Letzterer betreibt hier seinen Lehrbienenstand, an dem künftige Imker ausgebildet werden. Die neue Nachbarschaft findet Imkervereinsvorstand Michael Schäfer „eine gute Sache. Die haben das wirklich schön angelegt und unsere Biene profitieren von den vielen Blumen und Kräutern, die hier nun blühen.“ 

Die beiden Leiterinnen des „Kleegärtles“, Petra Alban und Anita Zeller, einige Mitgärtnerinnen sowie die Asylbewerber, die hier eigene Beete pflegen, versorgten die interessierten Besucher mit Kaffee und Kuchen. Und wer mochte, konnte beim gemeinsamen Vogelscheuchenbau mithelfen. „Jeder, der Interesse hat, ist herzlich willkommen, bei uns vorbeizuschauen“, sagt Petra Alban. Der Zugang ist über einen Fußweg südlich des Kindergartens Regenbogen (Schulstraße) oder über den Papiererweg möglich.  Sabine Stodal

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