Erneute Bürgerinformation zur Altstadt Süd in der Mensa des Schulzentrums

Noch ist nichts entschieden

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Viele Isnyer Bürgerinnen und Bürger sind zur Präsentation der Pläne für die Neugestaltung der Altstadt Süd in die Mensa gekommen.

Isny – Zum zweiten Mal stellten sich jetzt die potentiellen Investoren für die Altstadt Süd der Öffentlichkeit in Isny und präsentierten ihre Vorstellungen von der Gestaltung eines Teils des Gebietes in der Altstadt Süd.

Der Gemeinderat war schon im Vorfeld gründlich informiert worden und auch diese Präsentation in der Mensa diente vor allem dazu, die Bürgerschaft in die Entwicklung hinein zu nehmen, um eine ähnliche Situation wie bei der Zumthor-Misere (der Kreisbote berichtete mehrfach) zu vermeiden. Was sich aus den Planungen entwickeln wird, ist noch nicht abzusehen, da sind sich die Experten einig. Langsam wird es allerdings wirklich Zeit, dass man etwas in diesem Gebiet am Diebsturm sieht, denn die sogenannte Initialzündung fehlt und die Grabungen der Archäologen gehen noch bis Ende 2014. Erst dann kann über das ganze Gebiet verfügt werden und die weitere Planung in Angriff genommen werden. 

Wer also bei der Sitzung des Gemeinderats dabei war, eventuell auch noch die CDU-Veranstaltung besuchte und nun in der Mensa saß, der bekam die gleichen Fakten zum dritten Mal präsentiert. Wieder taten die Investoren ihr Möglichstes, um die Zuhörer von ihrem Modell der Neugestaltung zu überzeugen, auch wenn die Pläne nichts weiter darstellten als erste Entwürfe ohne bindenden Charakter. Neu war allerdings die sehr genau vorbereitete Darstellung, die der Wirt des Bären vorweisen konnte. Hier geht es um den Anbau an das bestehende Gebäude und die eigene Gestaltung einer kleinen Tiefgarage unter seinem Anwesen. Der Hinweis, dass eine größere Tiefgarage in der Planung wäre berührte ihn nicht nennenswert. Er will nicht warten bis irgendwelche Entschlüsse gefasst sind, sondern im Frühjahr mit dem Bauen beginnen. Das gibt dann einen individuell gestalteten Anbau an den Bären der sich bestimmt gut verwirklichen lässt. 

Bei allen geäußerten Argumenten für oder gegen eines der Modelle: Es wird dazu kommen, dass einer der Interessenten im Frühjahr 2014 und nach Möglichkeit noch ein wenig früher den Zuschlag für eine weitere Planung bekommt und dann im Frühjahr 2015 nach Genehmigung und Aushandlung der Bedingungen mit seinem Bauvorhaben beginnen kann. Hotelbau, Gastronomie, Einzelhändler mit Lebensmittelangebot – eine Entscheidung scheint allen unter den Nägeln zu brennen und die wird trotz aller Bedenken in irgend einer Form auch erfolgen.

Manfred Schubert

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