Der größte Teil der Wohnungen ist nun bezogen, das Zentrum gebaut

Das Isnyer Aufwindprojekt feiert

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Besucher und Bewohner des Aufwind-Projekts vor der Trefferia.

Isny – Zur Eröffnung der „Trefferia“, zentral zwischen den vier Häusern des Aufwindprojektes gelegen, waren Mitglieder aus anderen Projekten des Aufwind-Vereins gekommen und von der Evangelischen Gemeinde, der Stadt und den beteiligten Firmen konnten die Bewohner ebenfalls Vertreter begrüßen.

Aufwind e.V. hat in Wangen 14 schöne barrierefreie Wohnungen errichtet und in Weingarten wohnen 15 der Vereinsmitglieder in zehn barrierefreie Wohnungen. Eigentlich, so berichtete der Vorsitzende des Vereins, Hinrich Lemke, wollte man nach dem Kraftakt 2015 in Wangen und Weingarten zur Ruhe kommen, aber das Angebot der Evangelischen Hospitalpflege vier der Häuser im ehemaligen Kinderdorf Siloah übernehmen zu können, hat das alles über den Haufen geworfen. So ist jetzt in kürzester Zeit eine neue Einrichtung gebaut und eingeweiht worden, obwohl das fast an den Rand der Kräfte ging. Von Anfang an bis hin zur Einweihung war Petra Wolst die treibende Kraft hinter allem und ist mit ihrem Mann Peter ebenfalls dort eingezogen. Das ist ganz im Sinne der Aufwind-Idee.

„Der Verein hat feste Vorstellungen vom Zusammenleben der Bewohner. Glück und Zufriedenheit entsteht aus guten Kontakten zu anderen Menschen.Einsamkeit macht unglücklich. Deshalb wollen wir das Zusammenleben intensivieren! Jeder in einem Aufwind-Haus hat seine eigene schöne Wohnung und zusätzlich gibt es einen attraktiven Gemeinschaftsraum als „Zusätzliches Wohnzimmer“ für alle Bewohner. Dort kann wer will andere treffen und gemeinsam unternehmen was allen Freude macht.“

Eigentlich sah man durchweg glückliche und zufriedene Gesichter. Bei Petra Wolst während der Begrüßung, dem Vorsitzenden der Aufwind-Vereins Hinrich Lemke, den Pfarrern Michael Mitt und Dietrich Oehring und auch bei den Besuchern. Es macht offensichtlich Spaß einen Verein wachsen zu sehen, der sich überzeugend für die Selbständigkeit der Bewohner einsetzt.

Das ist eine Selbstverständlichkeit für eine Gemeinschaft, die offen nach innen und außen ist. So entsteht etwas wie eine Wahlfamilie und Pfarrer Oehring, als Bauherr, Nachbar und Pfarrer hatte sich genau wie Pfarrer Mitt den Rednern angeschlossen und der Feierstunde den richtigen Rahmen verpasst. Bauleiter Jürgen Distel überbrachte die Grüße der Handwerker und fand den Terminplan des gesamten Umbaus eine „sportliche Leistung.“ Mit Kaffee und Kuchen wie einem Besuch in zwei der Wohnungen konnte man einen erfreulichen Nachmittag erleben. Noch sind einige anstehende Abschlussarbeit zu bewältigen, aber nur noch zwei der Wohnungen sind unbewohnt, der Rest an Mietern hat sich schon zu einer Gemeinschaft zusammengefunden.

Für weitere Auskünfte stehen die Mitglieder des Vorstandes gerne zur Verfügung und vor Ort ist es Petra Wolst, die weiter informieren kann.

Manfred Schubert

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