Einige Neuerungen

Die Festwoche steht vor der Tür

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Das diesjährige Festwochenplakat.

Kempten – In knapp zwei Wochen ist es soweit: Am 9. August wird die 65. Allgäuer Festwoche eröffnet. Zum kleinen Jubiläum gibt es am Abend vor der Eröffnung ein Feuerwerk auf der Burghalde. Weitere Neuerungen stellte Festwochenleiterin Martina-Dufner Wucher am Mittwoch in einer Pressekonferenz vor.

„Die Festwoche entwickelt sich immer weiter, es gibt immer neue Ideen und Inhalte“, so Dufner-Wucher. Heuer wurde das Erscheinungsbild geändert. „Die Festwoche ist nun geprägt durch die Breze aus vielen kleinen Symbolen, die die Vielseitigkeit der Festwoche wiederspiegeln.“

Damit die Festwoche auch heuer möglichst reibungslos über die Bühne gehen kann, mussten bereits im Vorfeld einige Investitionen getätigt werden. So wurden wie berichtet die Hälfte der Zeltfundamente auf dem Hildegardplatz erneuert, damit die Standsicherheit geboten ist. Kosten: Rund 140.000 Euro. Außerdem besteht seit diesem Jahr eine Glasfaseranbindung im Sicherheits- zentrum und im Eingangsbereich. Durch eine neue Aufbauplanung kann der Aufbau der Messe um eine Woche verkürzt werden. „Dadurch ist der Park länger zugänglich“, betonte technische Leiterin Marianne Lechner.

Neu gestaltet werden in diesem Jahr die Eingangsbereiche, es gibt neue Kassenhäuschen. Ebenfalls neu ist der P+R-Parkplatz Hochschule, der den P+R-Parkplatz Heussring ersetzt. Außerdem wird der P+R-Pendelbusverkehr ausgeweitet. „Die P+R-Busse fahren künftig bis 22.15 Uhr“, so Dufner-Wucher. Der Busbandverkauf an der ZUM wird zum Infopunkt erweitert. Dadurch hat das Fundbüro bis 1 Uhr geöffnet. Auch die Schließfächer sind künftig dort untergebracht.

Der im letzten Jahr kritisierte Sicherheitsdienst (der Kreisbote berichtete) wird optimiert: Der Einlass untertags wird jetzt von speziell für diese Aufgabe geschultem Personal erledigt.

Die Verbrauchermesse ist die Basis des „Gesamtkunstwerks“ Allgäuer Festwoche mit allen Facetten. „Ohne Messe kein Fest“, meinte Dufner-Wucher, die auch bekannt gab, dass jeder Messebesucher im Schnitt 162 Euro auf der Festwoche ausgibt. Auf dem westlichen Messegelände ergeben sich auch heuer Veränderungen. Ein neues Angebot ist die „Milch-Wirtschaft“ (Halle 14). Dort stehen Milch und Käse im Mittelpunkt.

Sonderschauen gibt es unter anderem in Halle 7, wo sich das Metall- und das Glashandwerk präsentieren, und in Halle 11a, wo der Bereich Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) die Vielfalt des Waldes präsentiert. „Wir wollen vermitteln, dass Wald Spaß macht“, erläuterte Dr. Ulrich Sauter vom AELF bei der Pressekonferenz. Einen kleinen Einblick gab es am Mittwoch schon. Ein Forstarbeiter „schnitzte“ innerhalb von knapp fünf Minuten einen Igel aus einem Baumstamm und auch ein echter Uhu war zu Gast.

Auf der Bühne im Stadtpark wird heuer auch erstmals schon am ersten Freitag (8. August) eine Band („Four Voices“) spielen. Am Sonntag, 10. August, steht das Lichterfest unter dem Motto Weltmeister an.

Die Festwochenkultur beginnt dieses Jahr mit einem „Warm-up“ für jüngeres Publikum bereits am Donnerstag, 7. August, mit der Band „Claire“. Karten für alle Festwochen-Kulturveranstaltungen gibt es beim Kreisbote Kempten in der Salzstraße 30.

„Die Allgäuer Festwoche ist immer bemüht, am Puls der Zeit zu sein, deshalb bleibt sie auch nach 65. Jahren noch attraktiv“, meinte OB Kiechle.

Alle Infos zur Festwoche im Internet auf der Seite www.festwoche.com.

Melanie Läufle

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