Kaiser hilft

„Eine Sternstunde des sozialen Engagements“ hat der stellvertretende Landrat Anton Klotz am Freitagnachmittag in Wiggensbach ausgemacht. Dorthin war Landrat Gebhard Kaiser (CSU) gekommen, um drei Allgäuer Institutionen reich zu beschenken – die Wiggensbacher Pfarrkirche St. Pankratius, der Allgäuer Hilfsfonds und der Verein ProSport Allgäu/Kleinwalsertal erhielten insgesamt 70000 Euro vom Landrat.

Wie im KREISBOTE berichtet, hatte Landrat Kaiser vor zwei Monaten bei seinem 60. Geburtstag auf persönliche Geschenke verzichtet. Stattdessen waren die rund 600 Gäste angehalten worden, Geld für die drei Einrichtungen zu spenden. Heraus kamen am Ende exakt 83319 Euro, sodass sich jetzt sogar noch weitere Vereine über die finanzielle Unterstützung Kaisers freuen dürfen. Da die Pfarrkirche St. Pankratius die Heimatkirche des Landrats ist, in der er an Weihnachten 1948 getauft wurde, durfte sich Pfarrer Gebhard Gomm am Freitagnachmittag über einen Scheck in Höhe von 35000 Euro freuen. Damit sollen Sanierungsarbeiten am Dach der Kirche finanziert werden. Zeichen von Vertrauen Weitere 20000 Euro gehen an den Allgäuer Hilfsfonds und immerhin noch 15000 Euro bekommt der Verein ProSport Allgäu/Kleinwalsertal. „Das hätte sich niemand erträumen lassen“, bilanzierte Kaiser angesichts der gewaltigen Summe zu seinem Geburtstag. „Das hat aber auch etwas mit Vertrauen zu tun“, war er sich sicher. Sein Stellvertreter Anton Klotz meinte, eine solche Aktion wie die von Kaiser zu seinem 60. Geburtstag sei eigentlich nicht mehr zu toppen. „Das ist nicht zu wiederholen“, betonte Klotz. „Er hatte die Idee, sich nicht auf Kosten anderer feiern zu lassen, sondern die Kosten selbst zu übernehmen“, lobte er den Landkreis-Chef. Über Spenden in Höhe von insgesamt 13000 Euro dürfen sich neben den drei genannten Institutionen außerdem noch der Kolping Hilfsfonds, der Hospizverein, das Evangelisch-Lutherische Dekanat in Kempten, die Diakonie in Immenstadt, der Sonnenhof der Lebenshilfe in Kempten, die Lebenshilfe Sonthofen und die Allgäuer Bergwacht freuen.

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