Katja Hoffmann, Direktorin im Haus "Sonnenhalde", setzt eine Idee um

Charakterköpfe abgelichtet

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Katja Hoffman und ihr Kalender mit Charakterköpfen aus der „Sonnenhalde“.

Isny – Im Leitungsteam der „Sonnenhalde“ ist man sich sicher: Mit dem nun entstandenen Kalender für das Jahr 2017 ist man auf dem richtigen Wege, Menschen und Arbeit in der Senioreneinrichtung ins rechte Licht zu setzen. Gesichter älterer Menschen sind wie eine „Landkarte“ des Lebens und zeugen von dem Weg, den ein Mensch zurückgelegt hat.

Schnuckelig so ein unschuldiges Kindergesicht, dass einen in der Werbung anstrahlt und oft dazu benutzt wird, Gelder für irgendwelche Hilfsfonds locker zu machen. Darum ging es Katja Hoffmann und ihren Mitarbeitern jedoch nicht. Sie wollten zeigen, was Teil der täglichen Arbeit ist und Mut machen zum eigenen Alter zu stehen. Außerdem sei es eigentlich schon überfällig gewesen, auch einmal „danke“ zu sagen, meinte Hoffmann. Ein Blick in die Gesichter der Bewohner der Sonnenhalde, den durch den ambulanten Dienst Betreuten und den Mietern der Wohnungen im Anbau der Sonnenhalde, machten ihr Mut und die Suche nach Helfern bei dem „Projekt Kalender“ war schnell beendet.

Im hauseigenen Frisiersalon wurden unter professioneller Hilfe von Ramona Blaser entsprechende Vorbereitungen getroffen und Karin Bucher vom Fotostudio Bucher hatte die Aufgabe übernommen, für die druckreife Gestaltung zu sorgen. Was nun entstanden ist, kann sich sehen lassen. Jedes der Bilder hat eine ganz eigene Geschichte und die Liebe zum Detail ist den „Machern“ gut gelungen. In diesem Jahr wurde der großformatige Kalender als Präsent überreicht und wird hoffentlich so viel Freude bereiten, wie sie auch Katja Hoffman, Ramona Blaser und Karin Bucher zusammen mit ihren „Modells“ empfunden haben. Die dargestellten Charakterköpfe sind gerne bereit gewesen sich für den Kalender zur Verfügung zu stellen und sind stolz auf das vorliegende Ergebnis.

Auch im nächsten Jahr ist eine Fortsetzung der Kalenderreihe geplant, wie Hoffman mitteilte. Dann wird man sich aber am besten bald anmelden, denn auch die nächste Auflage wird nur eine beschränkte Stückzahl erlauben. 

Manfred Schubert

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