Es weihnachtet

Anrührende Vorstellung

+
Ein wahrer Augenschmaus waren die Kinder der Klasse 2a. Sie erfüllten als die Heiligen Drei Könige mit prachtvollem Gefolge die Bühne mit bunten Treiben.

Haldenwang – Die Kinder der Grundschule Haldenwang bezauberten heuer mit einem herzerwärmenden Krippenspiel, bei dem viele der Zuschauer nicht nur vor Stolz leuchtende, sondern oftmals auch vor Rührung feuchte Augen hatten.

Bei dem Stück standen alle 224 Schüler der Grundschule auf der Bühne oder machten Musik. Für die insgesamt vier Vorstellungen wurden 950 Eintrittskarten an Familienmitglieder der Schüler vergeben. Der Eintritt war frei, die gesammelten Spenden fließen an das Projekt „Hilfe für Senegal“.An zwei Vormittagen und zwei Abenden führten die 224 Erst- bis Viertklässler der Haldenwanger Grundschule das Krippenspiel „Mitten in der Weihnachtsnacht“ von Rolf Krenzer und Robert Haas in einer freien Bearbeitung auf. Dabei unternahmen zwei kleine Erzählerinnen, gespielt von den beiden Drittklässlerinnen Sophie Brunk und Magdalena Friedrich, zusammen mit dem Publikum eine Reise in die Zeit vor mehr als 2000 Jahren, wo sie die Soldaten des Kaisers Augustus beobachten konnten, als diese in Nazareth den Befehl zur Volkszählung erteilten. Sie folgten Maria und Joseph auf ihrem beschwerlichen Weg nach Bethlehem und wurden schließlich Zeugen, wie die Heiligen Drei Könige mit ihrem prachtvollen Gefolge dem Kindlein in der Krippe ihre Gaben brachten. Bei der rundum gelungenen, wunderbaren Inszenierung, bei der Brigitte Schmid-Brunk und Tina Reiter (beides Lehrerinnen an der Schule) Regie führten, spielte jedes Kind im wahrsten Sinne eine Rolle – sei es als Stein, Baum oder Waldtier, als Fischer, Waschfrau, Hirte, Engel oder Tänzer oder als Mitglied des spektakulären, farbenfrohen Trosses der drei Weisen aus dem Morgenland, die sogar einen (fast waschechten) Elefanten dabei hatten. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Chorklassen sowie die Instrumentalgruppe unter Leitung von Marietta Blind und Heidi Netzer. Die Lehrerinnen und Schüler hatten sich seit Beginn des Schuljahres mit Feuereifer und großem Einsatz auf das aufwändige Gemeinschaftsprojekt vorbereitet. „Wir wollten den Kindern ein unvergessliches Erlebnis schenken“, so Tina Reiter. „An so etwas wird man immer zurückdenken.“ Sabine Stodal

Meistgelesene Artikel

Ausblick und Austausch

Kempten – Knapp 200 Repräsentanten der verschiedenen Bereiche des Lebens in Kempten versammelten sich am Dienstagabend in der Schrannenhalle des …
Ausblick und Austausch

Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kempten – Am Donnerstagnachmittag vergangener Woche eskalierte ein Streit zwischen einem Pärchen, in dessen Verlauf der Mann offenbar versuchte seine …
Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Mongolei – Nomadenstaat im Spannungsfeld mit Urbanisierung

Kempten – Das Haus International erfüllte auch an diesem Abend seine Mission als interkulturelles Zentrum der Stadt Kempten. Der recht gut besuchte …
Mongolei – Nomadenstaat im Spannungsfeld mit Urbanisierung

Kommentare