Klarer Heimsieg

Zum dritten Heimspiel der Eishockey-Landesliga West gastierte am Freitag der ERC Lechbruck im Eisstadion. Der ESC Kempten musste zwar auf einige Leistungsträger verzichten, trotzdem reichte es zu einem ungefährdeten 9:1-Erfolg.

Die Gäste kamen mit einem Rumpfkader in die Allgäumetropole. Gleich zu Beginn kamen die Kemptener „Sharks“ zur ersten Überzahlsituation, die sie aber nicht nutzen konnten. Danach kam mehr Fahrt ins Spiel und beide Mannschaften hatten ihre Chancen das erste Tor zu erzielen. Doch es war ausgerechnet der Ex-Lechbrucker Manuel Vacca, der für Kempten das 1:0 erzielte. Im weiteren Verlauf wurden die „Sharks“ immer stärker. Ein Doppelschlag von Alexander von Sigriz in der 17./20. Spielminute gab den sicheren 3:0-Vorsprung. Nach der Pause kam der ESC mit einem Paukenschlag aus der Kabine. Gerade zehn Sekunden waren gespielt, da konnte Patrick Cebulla auf 4:0 erhöhen. Inzwischen spielten nur noch die Kemptener „Sharks“. Bis zur 36. Minute erhöhten die Kemptener durch Tobias Jörg und zwei mal Tobias Pichler auf 7:0. Kurz vor der Pause konnten die Lechbrucker noch auf 7:1 durch Florian Graml verkürzen. ESC ohne Probleme Im letzten Drittel stellte Stefan Egli den alten Abstand wieder her. Im weiteren Spielverlauf schaltete der ESC zwei Gänge zurück, kontrollierte das Spiel und ließ nichts mehr anbrennen. Der Kräfteverschleiß bei den Gästen war sichtlich erkennbar. In der 58. Minute konnte Alexander von Sigriz mit seinem 3. Treffer den 9:1-Endstand herstellen. Fazit der Begegnung: Trotz einiger fehlender Leistungsträger konnte der ESC Kempten viel fürs Selbstvertrauen tun. Um unter die ersten Vier zu kommen, sollte allerdings auch einmal Auswärts gepunktet werden.

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