Klicken für`s Museum

Mit einer eigenen facebook-Seite wirbt Dietmar Markmiller für Kempten als Museumsstandort. Screenshot: Matz

Mit Hilfe des sozialen Internet-Netzwerkes facebook will Dietmar Markmiller, Vorsitzender der Altstadtfreunde und der CSU Kempten-Mitte, sich für Kempten als Standort des geplanten Landesmuseums der Bayerischen Geschichte einsetzen. Deshalb hat er die facebook-Seite „Pro „Museum der Bayerischen Geschichte“ in Kempten“ erstellt. Dort kann nun jeder Unterstützer der Idee per „Gefällt-mir“-Klick seine Solidarität mit Kempten als Museumsstandort signalisieren. Etwa Mitte Oktober soll die Entscheidung fallen, welche der Bewerberstädte den Zuschlag für das neue Museum erhält.

„Damit zeigt man, dass wir Kemptener stolz darauf sind, wenn das Museum nach Kempten kommt“, erläutert Markmiller die Aktion. Obwohl erst Mitte September online gegangen, hatte die von Markmiller und zwei weiteren Interessierten verwaltete Seite bis Ende vergangener Woche bereits über 110 Unterstützer gefunden. Darüber hinaus will Dietmar Markmiller weitere Hebel in Bewegung setzen, um den Verantwortlichen in München zu zeigen, dass Kempten Heimat des neuen Museums werden will und soll. So sind gemeinsame Briefe Kemptener Unternehmer oder der Kemptener Serviceclubs an das zuständige Ministerium in München angedacht. Konzeptkonform Bei seinem Einsatz für das Landesmuseum spielt für Markmiller natürlich auch eine Rolle, dass sich das Ausstellungshaus gut in das „Iller erleben“-Konzept der Altstadtfreunde einfügen würde. „Das würde prima in das Konzept passen“, zeigte er sich überzeugt. Als Vorsitzender der Altstadtfreunde würde er es daher „natürlich begrüßen“, wenn Kempten den Zuschlag bekäme.

Meistgelesene Artikel

Stadtgeschichte: Die letzte Hinrichtung in Kempten

Kempten – Am Freitag, 20. Januar 1928, um 8 Uhr morgens, fand im Hofe des Landgerichtsgefängnisses in der Weiherstraße die letzte Hinrichtung in …
Stadtgeschichte: Die letzte Hinrichtung in Kempten

Schnell eingliedern mit "LASSE"

Kempten – Christian Kühn ist ein ganz normaler Mann. Täglich pendelt der 33 Jahre alte Familienvater von Füssen nach Kempten zur Arbeit. In der …
Schnell eingliedern mit "LASSE"

Neues Wettbewerbsgebiet für Stadtparkgestaltung

Kempten – „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt“ lautet eine Redensart, die sich nun bei der Auslobung für den Wettbewerb zur …
Neues Wettbewerbsgebiet für Stadtparkgestaltung

Kommentare