Krusch siegt in Berlin

Manfred Krusch, 1. Vorsitzender und Cheftrainer des Karatevereins Durach-Weidach, hat kürzlich bei der Deutschen Meisterschaft in der Klasse Ü50 Kumite bis 80 Kilo den Titel davon getragen. Von der Hüft-OP im vergangenen Jahr war ihm nichts mehr anzumerken. Neben ihm nahmen auch Michael Müller und Vincenzo Scarvaglieri an dem Wettbewerb teil.

Schon in den ersten Begegnungen sah man, dass sich das harte Training gelohnt hat. Manfred Krusch bezwang seinen ersten Gegner Öküt Zekeriya aus Köln mit klaren 5:1 Punkten. Bernd Klopp aus Bad Salzuflen war ein großer Gegner, mit dem Krusch so einige Mühe hatte. Trotzdem gewann er mit 3:0. Und so ging es weiter, Krusch konnte sich mit geschickten Konter-Techniken und schnellen Faustangriffen auch im Kampf um den Poolsieg gegen Ludwig Peter aus Beelitz durchsetzen und den Kampf mit 9:1 Punkten frühzeitig für sich entscheiden und sich auf das abendliche Finale vorbereiten. Willi Metzger vom KC Mössingen (Baden-Württemberg) hieß der Finalgegner von Krusch, auch er hatte sich in seinem Pool souverän gegen seine Gegner durchsetzen können und man freute sich auf einen fairen aber harten Kampf. Krusch fackelte nicht lange, ging mit zwei schnellen Faustangriffen in Führung, baute diese mit guten Kontertechniken aus und ging am Schluss mit zwei Punkten Vorsprung als Sieger und Deutscher Meister von der Matte. Überglücklich nahm er die Urkunde, Medaille und den Pokal bei der Siegerehrung in Empfang. Scarvaglieri verletzt sich Nicht so gut lief es bei Michael Müller, der in der Klasse Ü40 Kumite bis 80 Kilo an den Start ging. Müller konnte sich im letzten Jahr deutlich steigern, seine Strategie und Kampftechniken gut verbessern, kam aber im ersten Kampf nicht auf seine Distanz und verlor. Da sein Gegner später auch unterlag, erreichte der Allgäuer zudem nicht einmal mehr die Trostrunde. Vincenzo Scarvaglieri, der in der Kategorie Ü30 Kumite bis 80 Kilo an den Start ging, war der Pechvogel in diesem Trio. Im ersten Kampf bekam er einen derart harten Schlag auf das Auge, dass ein Cut aufplatzte und es sofort so stark anschwoll, dass der Arzt ihn nicht mehr weiterkämpfen ließ. Scarvaglieri musste so schließlich aufgeben.

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