"Kulturtreff" kommt an

Die Köpfe der Vereine die sich heuer erstmals im gemeinsamen „Kulturtreff“ auf der Festwoche präsentierten: (v.li.) Stephan Schmidt (artig e.V.), Nikola Stadelmann (TheaterInKempten), Udo Guggenberger (Theater- und Musikgesellschaft), Dr. Franz Tröger (Freundeskreis Fürstensaalkonzerte), Hansjürg Hensler (Kleinkunstverein Klecks) und Dani Stricker (Allgäuer Regionalverband für zeitgenössischen Tanz). Foto: Tröger

„Deutlich besser“ und „sehr bereichernd“, lautete die einhellige Meinung der Köpfe des heuer erstmals auf der Allgäuer Festwoche vertretenen „Kulturtreffs“. Mit dem Wegfall der „Kultur in Halle 8“, wo in den vergangenen Jahren entsprechendes unter der Ägide des Kemptener Kulturamtes zu finden war, hatten sich in diesem Jahr fünf Kemptener Initiativen zur Kulturförderung in einem eigenen kleinen Zelt zusammengetan.

Zwischen Pavillion und dem Büro der Festwochenorganisation präsentierten die Vereine Allgäuer Regionalverband für zeitgenössischen Tanz, artig, Freundeskreis Fürstensaalkonzerte, Kleinkunstverein Klecks/ APC-Sommer, TheaterInKempten gGmbH (TIK) und Theater- und Musikgesellschaft Kempten (TuM) ihre Arbeit und Veranstaltungen. So unterschiedlich die Ausrichtungen der Vereine auch seien, „haben wir besser zueinander gepasst als gedacht“, resümierte Stephan Schmid vom artig e.V. und kündigte „viele neue Ideen für nächstes Jahr“ an. Für Nikola Stadelmann, künstlerische Leiterin des TIK, war zudem die „Signalwirkung“ wichtig, dass die Initiativen nicht gegeneinander sondern „zusammen arbeiten“. Klecks-Vorsitzender Hansjürg Hensler begrüßte es, aus der als „Stiefkindecke“ empfundenen Halle acht heraus gekommen zu sein und lobte die „super Partnerschaft mit der neuen Führung der Festwoche“. Die neue Örtlichkeit sei „wesentlich zentraler und ansprechender“, fügte er an. Das Kulturleben habe sich in den letzten zehn bis 15 Jahren stark entwickelt, was „jetzt auch sichtbar wird“, meinte Dani Stricker, Vorstand im Regionalverband für zeitgenössischen Tanz. Im Gegensatz zu früher arbeite man jetzt „für die Kultur in Kempten“ eher zusammen. Der Stand sei ihres Erachtens ein Ausdruck dafür, „dass man sich auch diesbezüglich weiter entwickelt“. Auch über die Unterstützung des kulturellen Zusammenschlusses durch hiesige Firmen in Hirschdorf und Kempten freute sich Stadelmann, die ohne zu zögern Mobiliar und IT-Ausrüstung zur Verfügung gestellt hätten. Einigkeit herrschte hinsichtlich der nächsten Festwoche: „Da sind wir alle wieder dabei“.

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