Die Kuh hat gut lachen

Die Narrenzunft „Lachende Kuh“ ist für die Fasnachtssaison gerüstet. Die Masken sind ausgegeben, die Narren auf die Umzugs- und Verhaltensregeln eingeschworen und die langjährigen Mitglieder der Narrenzunft wurden nun im Rahmen des Hörnerwetzens für ihre Treue geehrt. Die meisten Termine sind bekannt und so kann das närrische Treiben beginnen.

Frank Müller, Vorsitzender der Narrenzunft, gab bekannt, dass in diesem Jahr der Hexenzauber auf der Bühne vor dem Rathaus nicht stattfinden wird. 2009 ist das Jahr der Guggenmusik. Am 24. Januar hat die Guggenmusik Rohrdorf ihr großes Jubiläum und am 14. Februar wird die Isnyer Guggenmusik dreißig Jahre alt. Marcel Singer, Chef der Guggen, stellte das Programm kurz vor. Um 17.30 Uhr beginnt ein Sternmarsch von zehn Guggenmusiken zum Platz vor dem Rathaus und auf der Bühne werden 350 Musiker zusammen, nach dem Auftreten der einzelnen Formationen, ein großes Konzert veranstalten. Außerdem sind im Kurhaus und im Feuerwehrhaus Bälle angesagt und die Narrenzunft werde bei der Ausrichtung und der Aufsicht helfen, wo sie kann. Auch die „Lachende Kuh“ habe einiges vor. Abgesehen von den Umzügen, an denen sie teilnehmen werde, sei für den „Gumpigen Donnerstags“ auch wieder ein Rathaussturm angesetzt. Gegen 17 Uhr könne man das Spektakel mit anschauen. Bei den Fahrten zu den Umzügen werde sich auf alle Fälle die Praxis durchsetzen, dass nur soviel Hästräger mitfahren können wie Sitze im Bus sind. Die Kontrollen haben sich verschärft und die Narrenzunft werde die Auflagen strikt einhalten. Besonders zu beachten sei auch wieder die Aktion vor dem Kaufmarkt am Samstag, 31. Januar. Dort werde mit kräftiger Unterstützung der Geschäftsleitung wieder eine Aktion stattfinden. Von 9 bis 13 Uhr werden die Narren dort Getränke und Essen verkaufen. Echte Hilfe statt Geschenke In diesem Jahr finden auch wieder die Bälle der Narrenzunft im Kurhaus statt. Die Termine werden noch gesondert bekannt gegeben. Der Kurhauswirt und die Isny Marketing GmbH seien sich bereits einig. Die Narrenzunft verzichte auch in diesem Jahr wieder darauf, Gastgeschenke bei den Umzügen und den Zunftmeisterempfängen zu vergeben. Stattdessen habe Zunftmeister Müller dreihundert Euro aus der Vereinskasse als Zuwendung an die Wirtin vom Gasthof Hirsch überreicht. Ihr Ehemann hatte in der Küche einen folgeschweren Unfall und liegt mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus in Murnau. „Da ist das Geld besser untergebracht als bei irgendwelchen Gaben für andere Narrenzünfte, die doch sowieso schon kaum noch Platz an ihren Wänden haben.“ Für besondere Treue zur Zunft ehrten die Narren heuer mehrere Mitglieder. Tanja Hackl bekam den Hästrägerorden. Für fünfjährige Zugehörigkeit wurden geehrt: Claudio Asanti, Johanna Hanus, Eileen Imsel, Andrea Keybach, Thomas Leibold, Peter Schneider, Claudia Trenkle, Ramona Weiland und Petra Zeh. Zehn Jahre dabei sind Jörg Neumann und Tobias Übelhör. 15 Jahre sind es bei Roland Badhuber, Svenja Himmel, Stefan König, Alwin Kraft, Jürgen Krug, Roland Münz, Sabine Musch, Sandra Nuber, Sonja Schäfer, Sylvia Schmid und Richard Zimmermann. Für stolze 20 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Florian Blaser, Tanja Hackl, Doris Leibold, Reiner Imsel, Guggen: Bernd Böck, Michaela Grice und Thomas Maurus. Frank Müller ist seit 25 Jahren Mitglied der Narrenzunft und seit 40 Jahren sind Gisela und Matthias Hackl dabei. Zum Abschluss wurde die Häsordnung erläutert, die Chips der Maskenträger überprüft und Maskenmeister Erwin Rudhart bestimmte für die Maskenträger noch über die Farbwahl der Gewänder. Damit war der offizielle Teil geschafft und die Narren für die Fasnachtssaison gerüstet.

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