Zu laut und zu viel

Mit der Problematik der Beschallung des öffentlichen Raumes und der Beschallung der Geschäfte soll sich der Umweltausschuss am 10. Februar beschäftigen. Das beantragt Stadträtin Elisabeth Brock (Grüne/FL) jetzt in einem Schreiben an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU).

In der Adventszeit falle besonders unangenehm auf, dass die Menschen im Straßenraum und in Geschäften einer Musik-Dauerberieselung ausgesetzt seien, schrieb Brock. Aus vielen Umfragen sei bekannt, dass die Bevölkerung von dieser Zwangsbeschallung genervt sei. Auch Kundschaft und Verkaufspersonal der Geschäfte würden die Hintergrundmusik und die damit verbundene Reizüberflutung in der Mehrzahl ablehnen. Zudem sei die verkaufsfördernde Wirkung der Dauerbeschallung keineswegs erwiesen, die krankmachende Wirkung derselben jedoch sehr wohl, so Brock in ihrem Antrag. „Wie viel Werbung verträgt unsere Stadt“ – dieses Thema soll im Ausschuss für öffentliche Ordnung am 28. April behandelt werden. Brock beantragt die Aufnahme des Themas in die Tagesordnung, da unmäßig viele und viele hässliche Plakatierungen an den Hauptzufahrtsstraßen und innerhalb der Stadt ein Ärgernis seien. Zudem müssten derzeit die Geländer der St. Mangbrücke für mehrere Transparente herhalten, die den Blick auf die Iller verwehren, schrieb die Stadträtin.

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