In luftiger Höhe

Storchenbeauftragte Ute Reinhardt bei der Reinigung des Isnyer Storchennestes. Foto: privat

Nachdem dieses Jahr drei Jungstörche erfolgreich in Isny groß geworden sind, war jetzt groß Reinemachen angesagt. Die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen, Ute Reinhardt, wurde gemeinsam mit dem Isnyer Storchenvater Erhard Bolender in einem Auto-Lift zum Nest in 35 Meter Höhe auf dem Kamin des Isnyer Rathauses gefahren.

In windiger Höhe sahen sie sich dem Nest voller Hinterlassenschaften der Aufzucht gegenüber und machten sich an die Reinigung. Jede Menge Reste an Kot und allerlei anderer Dinge schafften sie aus dem Nest und richteten es mit Heu wieder bequem her. Somit ist ein schnelles Abfließen von Regenwasser aus dem Nest gewährleistet und die Verantwortlichen hoffen auch im kommenden Jahr wieder auf eine erfolgreiche Brut und Aufzucht von Störchen im höchsten Storchennest Deutschlands. Doch hat das Isnyer Storchennest dieses Jahr weitere Besonderheiten zu bieten. Seit Jahren bleiben die Elterntiere Romeo und Julia auch in den Wintermonaten im Allgäu und genießen den Isnyer Winter. Dieses Jahr haben es auch zwei der drei Nachwuchs-Störche vorgezogen, die Reise in den Süden nicht anzutreten, und so sind die Jungtiere Nic und Cora noch täglich auf den Wiesen rund um Isny anzutreffen. Störche werden gefüttert Das Storchenteam stellt sich auf einen harten Winter mit Fütterung der Störche ein, falls sie nicht doch noch in wärmere Gebiete wie den Bodensee fliegen. Da die Altstörche bereits in den vergangenen Wintern bei geschlossener Schneedecke gefüttert wurden, hat das Storchenteam Erfahrung. Doch hofft es auf Spenden, um spezielles Futter für die derzeit vierköpfige Storchenfamilie beschaffen zu können. Die Tiere werden in Absprache mit der Storchenbeauftragten gefüttert, wenn die Störche wegen der Witterung keine geeignete Nahrung auf den Wiesen finden können. Aktuelle Informationen zu den Störchen in Isny gibt es im Internet unter www.isny.tv.

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