Mehr Platz für Kleinkinder

Insgesamt 380 000 Euro werden in den kommenden zwei Jahren in den Anbau einer Krippengruppe an die Kindertagesstätte Wiesengrund investiert. Foto: Archiv

„Ganz deutlich positiv unterwegs“ ist die Stadtverwaltung Benedikt Mayer zufolge beim Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Der Jugend-, Schul- und Sozialreferent gab im jüngsten Jugendhilfeausschuss einen Überblick über die Investitionen im Bereich Jugend.

Der Ausbau der Krippenplätze steht im Fokus der aktuellen Umbau- und Baumaßnahmen an einigen Kemptener Kindertagesstätten. Grund dafür ist die in den vergangenen Jahren rasant gestiegene Nachfrage. Vorgabe des Freistaats Bayern ist eine Versorgungsquote von 31 Prozent aller Kinder unter drei Jahren mit einem Krippenplatz. „Die 31 Prozent haben wir bis Dezember 2011 bereits erfüllt“, meinte Mayer. Das Ziel der Stadt Kempten ist es jedoch, den derzeit ermittelten Bedarf an Krippenplätzen abzudecken und der liegt bei 40 Prozent. Daher stehen in den kommenden beiden Jahren zahlreiche Maßnahmen auf dem Programm. Viel Geld für Krippen Insgesamt 3,7 Millionen Euro investiert die Stadt in den kommenden beiden Jahren in den Ersatzbau Oberlinhaus (der KREISBOTE berichtete). Weitere Krippenplätze entstehen im Haus für Kinder in der Lindauer Straße. Dafür werden 222 300 Euro (2012: 142 300 Euro) ausgegeben, von denen insgesamt rund 70 Prozent gefördert werden. Für den Anbau einer Krippengruppe an die Kindertagesstätte Wiesengrund in St.-Mang fließen in 2012 210 000 Euro und in 2013 nochmals 170 000 Euro. Die Förderung für dieses Projekt beträgt 341 900 Euro. Noch nicht fortgeschritten ist die Planung laut Mayer für die Kindertagesstätte Mikado auf dem Bühl. Doch auch hier sind im Haushalt für den Anbau von Krippenplätzen insgesamt 750 000 Euro eingestellt (504 000 Euro Förderung). Ebenfalls bereits im Investitionsprogramm enthalten sind die zusätzlichen Krippenplätze, die im Kemptener Westen entstehen sollen. Noch ist allerdings nicht klar, wo eine Krippe angebaut werden kann (eventuell KiTa Arche Noah). An Mitteln sind dafür 380 000 Euro im Haushalt veranschlagt.

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