Mehr Platz für die Senioren

Das Haus in der Reichsstraße 3 (weißes Gebäude links) gehört künftig mit zur Seniorenbetreuung Altstadt (hinten). Die Gebäudeteile dazwischen (grau) werden abgerissen. Die freiwerdende Fläche soll begrünt werden. Foto: Läufle

Mehr Platz bekommt bald die Seniorenbetreuung Altstadt (SBA). Wie Roland Schulze, derzeitiger Vertreter des Stiftungsamtsleiters, vergangene Woche im Haupt- und Finanzausschuss erläuterte, hat die Stadt das Gebäudeensemle in der Reichsstraße 3 erworben und stellt sie der SBA nun zur Verfügung. Allerdings bleibt nur das Hauptgebäude stehen, der Rest wird abgerissen.

Die Teile des Gebäudeensembles Reichsstraße 3, die direkt an die SBA anschließen, seien in einem sehr schlechten Zustand und nicht nutzbar, so Schulze. Daher werden sie abgerissen. Diesen Plänen stimmte das Gremium geschlossen zu. Auf der durch den Abriss freiwerdenden Fläche soll eine Grünfläche entstehen, die dann für die Senioren nutzbar wird. Die bestehende Grünfläche wird somit erweitert. Das Hauptgebäude bleibt stehen, dort müssen aber die Fassaden saniert werden. Wie das Haus genutzt wird, steht noch nicht fest. Die Kosten für die Maßnahmen, sprich Abriss, Fassadensanierung und Grünanlagen, belaufen sich auf insgesamt 140 000 Euro. Laut Schulze sind die aber bereits im aktuellen Haushalt bereitgestellt. Ein Teil beim Träger der SBA, der Protestantischen Spitalstiftung, der andere Teil bei der SBA selbst. Diskussionsbedarf gebe es in den kommenden Wochen allerdings noch mit dem direkten Nachbar, dem Evangelischen Gemeindezentrum, sagte Schulze. Grund ist eine bestehende Trennmauer, die mit abgerissen werden muss. Dadurch entfällt jedoch die Atriumssituation für das Gemeindezentrum, die dann wieder hergestellt werden soll. Es werde auf jeden Fall wieder eine Abgrenzung gemacht. Wie die genau aussieht, müsse noch abschließend geklärt werden, sagte Schulze. Die Gespräche laufen bereits. CSU-Fraktionschef Erwin Hagenmaier begrüßte die Pläne: „Das ist für das Gebäude eine Aufwertung“, meinte er.

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