Die Meisterschaft kann kommen

Trainer Manfred Krusch mit seinen erfolgreichen Schützlingen Tom Magnus (v.l.), Sarah Hehl und Laurenz Berner. Foto: privat

Beim Internationalem Shotokan-Cup in Mendig bei Koblenz zeigten die Duracher Karatekas einmal mehr ihr Können. Es ist eine hochrangige Meisterschaft, an der alle Bundeskader-Athleten und andere Länder-Vertreter teilnehmen. Die Trainer haben die Gelegenheit, die Form ihrer Schützlinge kurz vor der Deutschen Schüler-Meisterschaften am Ende des Monat zu überprüfen.

Voller Zuversicht kann Manfred Krusch, Trainer des Karate Vereins Durach/Weidach, den Meisterschaften entgegenblicken. Denn Sarah Hehl, 12 Jahre, Tom Magnus, 13 Jahre, sowie Laurenz Berner, 17 Jahre, kämpften sich souverän in der Kata Disziplinen (Scheinkampf) ins Finale vor. Der Shotokan-Cup hat seine eigenen Gesetze, hier muss der Sportler mindestens zehn Katas gut beherrschen, um ins Finale zu kommen. Einige Runden bestimmen dabei die Kampfrichter, welche Kata vorgeführt werden soll. Die beiden Kontrahenten tragen dabei einen roten, der andere den Blauen Gürtel, und zeigen die Kata gleichzeitig auf der Kampffläche. Durch das Flaggensystem entscheiden die Kampfrichter schließlich, wer die Kata am besten vorgeführt hat. Sarah Hehl war hochkonzentriert und siegte mit der Kata Jion gegen Ihre Konkurrentin aus Erfurt mit drei Flaggen. In der nächsten Runde besiegte sie Zoe Bach aus dem Saarland und so ging es weiter, bis vier Laute im Finale standen. Hier zählte nun das Punktesystem. Sarah Hehl musste zuerst antreten. Sie zeigte die ausdrucksstarke Kata Kanku-Sho, wofür sie die Kampfrichter mit einer hohen Punktzahl belohnten, was am Ende die Silbermedaille bedeutete. Tom Magnus konnte dieses Mal seine Nervosität von Anfang an ablegen, wodurch seine Techniken stärker und schneller waren. So behauptete er sich ebenfalls gegen die Athleten vom Bundeskader und stand nach den Vorkämpfen im Finale. Magnus präsentierte ebenfalls die Kata Kanku-Sho und die Kampfrichter vergaben wieder eine hohe Punktzahl. Lediglich Jannik Lantzsch aus Hessen war zwei Zehntel-Punkte besser als der Allgäuer, der sich aber über die Silbermedaille freute. Tom Magnus und Simon Schmeiser starteten anschließend auch im Kumite (Kampf Mann gegen Mann), allerdings verloren sie ihre ersten Kämpfe. Zumindest konnten sie dabei Erfahrung sammeln. Bei den Junioren startete Laurenz Berner in der Vorrunde in einem starken Feld. Mit seiner starken Technik meisterte er diese Herausforderung und stand schließlich am Abend zusammen mit drei Bundeskader -Athleten im Finale. Berner durfte als Letzter starten, was normal von Vorteil ist. Der Nachteil auf der anderen Seite ist: Die Kampfrichter haben die anderen schon bewertet. Der Duracher zeigte eine dynamische Kata Goshoshihi-Sho und wurde mit der dritthöchsten Punktzahl belohnt, wofür es die Bronzemedaille gab.

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