Milch-Memory

Startschuss für das „Allgäuer Milch-Memory“ mit Gerhard Hock (v.l.) , Dr. Alois Kling, OB Ulrich Netzer, der Stellvertretenden Landrätin Gertrud Knoll, und Gisela Maier, Leiterin des Kindergartens Kunterbunt in Kempten. Foto: privat

Die ersten Exemplare des Spiels „Allgäuer Milch Memo(ry)“ übergaben Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer und Stellvertretender Landrätin Gertrud Knoll (beide CSU) jetzt an die Kinder des Kindergartens Kunterbunt in Kempten übergeben.

Die Kinder zeigten sich begeistert vom neuen Spiel und von den ganz besonderen Motiven des Memos. Diese beschreiben die Allgäuer Land- schaft und Landwirtschaft sowie Milcherzeugung und Milchverarbeitung bis hin zu wichtigen Milchprodukten. „Um die Allgäuer Bevölkerung möglichst stark einzubinden“, so Projekt-Leiter Gerhard Hock vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, „wurde ein allgäuweit ausgeschriebener Fotowettbewerb organisiert, an dem sich mehr als 300 Personen beteiligten“. 32 der eingereichten Bilder wurden ausgewählt und zum jetzt vorliegenden Spiel verarbeitet. Es ist vorgesehen, die insgesamt 1100 Spiele in den vier Allgäuer Landkreisen sowie den Städten Kempten und Memmingen an Kindergärten, Grundschulen und weitere Einrichtungen für Kinder zu verschenken. Wie der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, Dr. Alois Kling, erläutert, ist das Allgäuer-Milch-Memo-Spiel Teil der Milch-Imagekampagne an Allgäuer Grundschulen und Kindergärten. Von Leader gefördert Der Verein Regio Allgäu e. V., ergänzt um den Landkreis Unterallgäu, setzt das Projekt zusammen mit der Allgäuer Land- wirtschaftsverwaltung um. Zur Finanzierung stehen dabei Mittel aus dem EU-Förderprogramm Leader in Höhe von 11 000 Euro und nochmals im gleichen Umfang Gelder des Vereins Regio Allgäu zur Verfügung, so Kling. Daneben wurde ein Allgäuer Milchbecher entwickelt, der ebenfalls Schulen und Kindergärten angeboten wird. OB Netzer und Gertrud Knoll wiesen darauf hin, wie wichtig das Thema Milch und Milchprodukte in der Ernährung gerade der Kindergarten- und Grundschulkinder ist. Gerne habe daher der Verein Regio Allgäu die Trägerschaft und die Mitfinanzierung für das lobenswerte Projekt übernommen.

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