Modernes Marketing

Am vergangen Donnerstag trafen sich die Xing-Regionalgruppe Allgäu im Hotel Peterhof in Kempten zu ihrem monatlichen Treffen. Dieses mal wurde das Zusammentreffen mit einem Vortrag über „Social Media“ Market begleitet.

Social Media-Marketing stand im Fokus des Vortrags von Paul Bieber von Trigami. Viele kennen Social Media auch unter dem Begriff Web2.0, gemeint sind damit Netzwerke wie Xing, Facebook, Blogs, Twitter sowie Kommunikationsplattformen wie skype. In Echtzeit können damit Produkte angepriesen und darüber diskutiert werden. „Für Unternehmen ergeben sich hieraus Chancen und Risiken“, erläuterte Bieber. „Bevor ein Unternehmen auf den Socical Media Markt aktiv wird, sollte es sich zunächst über die Ziele im klaren sein und entscheiden, was ihm wichtig ist. „Außerdem sollte eine Aktion nachhaltig angelegt sein“, so der Referent. Auf fünf Medien ging Bieber näher ein. Facebook ist eine Plattform auf der Freunde sich treffen und Bilder/Videos austauschen. Weltweit sind 350 Millionen Menschen aktiv auf Facebook unterwegs. Unternehmen hätten die Möglichkeit hier Werbeanzeigen zu schalten „Schlüsselwörter sind sehr wichtig“, erklärte Bieber. Über Keywords werde die Zielgruppe eingegrenzt. Vorsicht ist angebracht Twitter ist seit 2006 auf dem Markt und hätten laut Bieber bereits 37,3 Millionen Nutzer weltweit. „Firmen können Werbetexte mit maximal 140 Zeichen twittern“, führt Bieber aus. Allerdings müsse hier auch auf die „Richtigkeit“ der Botschaft geachtet werden, denn wer falsches twittert, könne wegen Rufmord oder Lüge verklagt werden. Xing war allen Teilnehmern bekannt. Schließlich haben sich diese über die Plattform kennen gelernt. Zielgruppe von Xing sind berufstätige Personen. Seit 2007 wird sie zusätzlich als Jobbörse genutzt, Bieber selbst beispielsweise hat seinen jetzigen Arbeitsplatz über Xing gefunden. Er selbst gebe auch täglich eine Statusmeldung ein, um zum Beispiel über neue Projekte zu informieren. Blogs sind Onlinetagebücher. Unabhängige Meinungsmacher schreiben über ein Produkt, Firma oder Innovationen. „Schlechte Berichte können durch positive Blogtexte im Google-Ranking weg geschoben werden“, verkündet Bieber. „Über YouTube können Videos im Internet verbreitet werden. Keywords helfen dabei, die richtige Zielgruppe zu erreichen“, so Bieber weiter. Alles im allen gebe es noch viele Möglichkeiten für Firmen, sich im Netz besser zu positionieren. Allerdings sei auch immer Vorsicht geboten, denn eine gut gemeinte Kampagne könne auch schnell nach hinten los gehen. Social Media sei auf jeden Fall ein Trend, der nicht unterschätzt werden dürfe, schloss Paul Bieber seinen Vortrag ab.

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