Mühevoller Auftakt

Im ersten Spiel in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga Süd/West war der TSV Trostberg zu Gast beim ESC. Coach Helmut Wahl musste auf den gesperrten Mario Schöllhorn und auf die verletzten Spieler Robert Stetter, Florian Lenzer, Dominik Markert und Sebastian Dietz verzichten. Die „Sharks“ gewannen in einer spannenden Partie vor 227 Zuschauern trotzdem mit 7:6.

Das 1. Drittel hatte kaum begonnen, da musste Alexander von Sigriz in die Kühlbox. In der Überzahl konnten die Gäste gleich durch Martin Hagemeister zum 0:1 punkten. Im weiteren Verlauf merkte man den „Sharks“ die lange Pause an, es kam noch kein richtiger Spielfluss zustande. Durch die Rückkehr von Andreas Ziegler musste Helmut Wahl kleinere Änderungen vornehmen. In der 9. Minute erzielte dann Andreas Ziegler das 1. Tor im neuen Jahr für seine Mannschaft. Noch kurz vor der Pause gingen die Gäste mit 2:1 in Front. Im Mittelabschnitt erwischten die Allgäuer den besseren Start und konnten mit einem Doppelschlag in der 24./25. Spielminute durch Marcus Kubena und Alexander von Sigriz in Führung gehen. Von nun an wurde der ESCimmer stärker und schnürte den Gegner minutenlang im eigenen Drittel ein. Zunächst blieben beste Möglichkeiten allerdings ungenutzt. Entweder war der Torpfosten oder die Latte im Weg. Der Gegner konnte sich kaum noch aus der eigenen Zone befreien. Die „Sharks“ drückten weiter aufs Tempo und kamen durch den starken Andreas Ziegler zu einem weiteren Tor. Als die Konzentration etwas nachgelassen hatte, glichen die Trostberger innerhalb von vier Minuten aus. Im letzten Spielabschnitt konnten die Spieler um Kapitän Alexander von Sigriz innerhalb von einer Minute durch den 3. Treffer von Andreas Ziegler und einen von Patrick Cebulla den alten Abstand wiederherstellen. Die Gäste blieben aber stets gefährlich und kamen in der 45. Minute durch Roßmanith auf 6:5 heran. Mit einem Schlagschuss durch Patrick Cebulla konnten die „Sharks“ auf 7:5 erhöhen. Im weiteren Verlauf blieb der ESC am Drücker und wollten unbedingt die Punkte in Kempten lassen, mussten aber in Unterzahl den 6. Treffer der Gäste zulassen. In den Schlussminuten wurde es nochmal spannend, da Trostberg noch auf den Ausgleich drückte. Aber selbst die Herausnahme des Torwarts brachte nicht den Ausgleich. Die Fans mussten bis zur letzten Sekunde zittern, und konnten es kaum erwarten bis die Sirene los ging.

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