Extra Sendemast für die Allgäuer Festwoche

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Voller Handyempfang ist auf der Festwoche eher selten. Vor allem abends ist das Netz meist überlastet.

Kempten – Vor allem Kunden der Telekom (D1) guckten während der Festwoche beim Versenden von Bildern vom Festgelände, Surfen im Internet oder Telefonieren per Smartphone oder Handy oft in die Röhre – das Netz rund um das Festgelände war gnadenlos überlastet.

In diesem Jahr soll mit Hilfe eines zusätzlichen Sendemasten mitten auf dem Festgelände Abhilfe geschaffen werden, wie Festwochen-Leiterin Martina Dufner-Wucher am Mittwoch im Werkausschuss ankündigte. 

„Wir haben uns intensiv damit beschäftigt”, erinnerte Festwochen-Leiterin Dufner-Wucher den Ausschuss an die Kritik während und nach der Allgäuer Festwoche am schlechten Handy-Empfang auf dem Festwochengelände. Deshalb habe man Telekom und andere Netzanbieter um Rat und Hilfe gebeten. Allerdings habe nur die Telekom reagiert. Deren Angebot hat es jedoch in sich: So haben die Bonner vorgeschlagen, während der Festwoche 2014 auf dem Areal vorübergehend einen Sendemast zu installieren, berichtete Dufner-Wucher. „Wir suchen derzeit nach dem idealen Standort”, sagte sie. 

Standort Markthalle 

Nach derzeitigem Stand der Dinge kristallisiert sich offenbar der Platz zwischen Markt- und Turnhalle als möglicher Standort heraus, vor allem, da dort problemlos auch ein Anschluss ans Glasfasernetz hergestellt werden könne. Zwar habe die Telekom auch das Eingangshäuschen zur Tiefgarage am Königsplatz oder die Südseite der Halle 6 hinter der Stadtpark-Bühne zunächst ins Auge gefasst, sich dann aber für den Standort Markthalle ausgesprochen. Eine gesonderte Genehmigung von der Bauver- waltung bedürfe es für den Mast übrigens nicht – „da er ja wieder abgebaut wird”, so Dufner-Wucher.

Matthias Matz

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