Heuer wird kein Wochenmarkt mehr auf dem Hildegardplatz abgehalten

Das nächste Ziel wird kassiert

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Die Arbeiten auf dem Hildegardplatz schreiten zwar weiter voran, einen Wochenmarkt wird es heuer dort aber nicht mehr geben. Jetzt ist der Umzug für 2014 geplant.

Kempten – In diesem Jahr wird kein Wochenmarkt mehr auf dem neu gemachten Hildegardplatz stattfinden. Das bestätigte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann gegenüber dem Kreisboten.

Damit kann ein weiteres Ziel im Zusammenhang mit dem Platz nicht erreicht werden: Noch anlässlich des Spatenstichs im April hatte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) angekündigt, heuer noch mindestens einen Markt auf dem neuen Platz erleben zu wollen. Erst waren es die Kosten, die um rund eine Million Euro stiegen, dann wurde bekannt, dass wegen Lieferengpässen bei den Pflastersteinen der Zeitplan nicht zu halten ist, und nun das: Einen Wochenmarkt wird es entgegen den ursprünglichen Ankündigungen in diesem Jahr auf dem frisch sanierten Platz nicht mehr geben. „Wir hätten nur Teilbereiche für den Markt freigeben können”, bestätigte am Montag Kemptens Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann auf Anfrage des Kreisboten. 

In Absprache mit den Marktleuten habe man sich aber darauf verständigt, darauf zu verzichten und bis April nächsten Jahres mit dem Umzug des Marktes auf den Hildegardplatz zu warten. „Auf dem Platz ist noch Baustelle”, erklärte Marktsprecher Robert Liebenstein. „Da wäre es ein Quatsch, mit dem Markt auf den Platz zu gehen.” 

Umzug erst 2014 

Wichtiger ist den Kemptener Marktleuten, „dass der Start im nächsten Jahr klappt”, so Liebenstein. „Wir freuen uns auf den Markt auf dem neuen Platz.” Mit dem bisher auf dem Platz geleisteten seien er und seine Marktkollegen zufrieden. „Das läuft alles in die richtige Richtung”, freute er sich. Zuversichtlich, dass der beliebte Markt spätestens im April 2014 vom Residenzplatz auf den frisch sanierten Platz im Schatten der Basilika ziehen kann, ist auch Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann. So soll noch in diesem Jahr – sofern kein vorzeitiger Wintereinbruch kommt – das restliche Stück bis zur Basilika gepflastert werden. Außerdem soll der Basilikahügel noch heuer fertig gestellt werden. „Und die Pflasterfläche am Stift soll so weit wie möglich gemacht werden”, so Wiedemann weiter. 

Und was ist mit den noch ausstehenden Pflasterlieferungen aus China? Der Lieferant, so Wiedemann, habe mittlerweile zugesichert, dass die noch fehlenden Steine bis Ende des Jahres vorrätig seien. Dann müsse allerdings wieder geprüft werden, ob diese den Qualitäts-Ansprüchen genügen, gibt sich der Tiefbauamtsleiter vorsichtig. Hauptgrund für die bisherigen Verzögerungen bei den Arbeiten ist wie bereits mehrfach berichtet das Fehlen von genügend geeigneten Pflastersteinen.

Matthias Matz

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