Neuer Streetworker

Glas folgt auf Pahl

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Streetworker Sven Pahl verlässt Isny nach vier Jahren und übernimmt in Weingarten die Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit.

Isny – Im Oktober 2008 hatte Sven Pahl die Mobile Jugendarbeit übernommen. Mit vielen neuen Ideen und Projekten hat er sie auf den heutigen Stand gebracht. „Sven Pahl war eindeutig ein Gewinn für Isny“, lautet daher auch der einhellige Tenor von Stadtverwaltung und Gemeinderat.

Doch jetzt verlässt Pahl die Stadt und übernimmt in Weingarten die Kinder-, Jugend- und Familien- arbeit. Sein Nachfolger ist Patrick Glas.Als Pahl im Herbst 2008 seine Arbeit in Isny aufgenommen hat, war es anfangs nicht ganz einfach, das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen. Ihm ist das jedoch gut gelungen. Dafür waren viele Einzelgespräche und Gruppenkontakte zu bewältigen, damit das, was er darunter verstand, auch umgesetzt werden konnte. Heute sieht die Lage etwas anders aus. Wenn Sven Pahl in sein neues Aufgabenfeld startet, lässt er viele gelungene Aktionen in Isny zurück. Nach Weingarten zieht es ihn und dort wird der diplomierte Sozialpädagoge die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit übernehmen.Dem mobilen Jugendarbeiter Sven Pahl lagen in Isny vor allem die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit und der offenen Jugendarbeit, die von Paul Grosecker geleitet wird, am Herzen. Die Kooperation mit der Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragten der Stadt, Michaela Hampl, war ebenfalls ein wichtiges Standbein für Pahl. Welche Jugendcliquen sich um ihn und die anderen Akteure gebildet haben und laufend in Kontakt sind, ist wirklich erstaunlich.Jetzt wird Patrick Glas die Arbeit weiter führen. Auch er ist aus der sozialen Arbeit hervor gegangen und hat für seinen Bachelor schon vor zwei Jahren längere Zeit bei Sven Pahl mitgearbeitet. Nach diesem Praktikum hat er sich zudem weiterhin an der Entwicklung des Skaterplatzes beteiligt. Den Kontakt zu Isny hat er nie aufgegeben und war auch noch an anderen Projekten beteiligt. Somit ist er in Isny kein Unbekannter mehr. Im Augenblick sind die Jugendgruppen in Isny überschaubar geworden. Zwei Gruppen im Bereich der unteren Stadtmauer sind noch relativ jung. Kinder und Jugend- liche müssen lernen was möglich ist, ohne irgendwo anzuecken. Genau hier setzt die mobile Jugendarbeit an.
Entspannte Lage
Die Isnyer Gemeinderäte sind sich sicher: Unter den Einflüssen von Sven Pahl hat sich die Lage in der Stadt sichtlich entspannt. Man redet miteinander, die „Kids“ haben manchmal etwas unausgegorene Vorstellungen und sind froh, wenn sie einen Ansprechpartner haben. Die Elternarbeit liegt mehr im Bereich der Schulsozialarbeit. Wenn es aber mal „brannte“, war Sven Pahl vor Ort und hat versucht die Situationen zu klären. All das wird Patrick Glas künftig versuchen weiterzuführen. Ein gesunder Handlungsrahmen ist jedenfalls gegeben.

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