Großes Jubiläum

Mit Schwung in die neue Saison

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Braumeister Johannes Stolz und die „Lachende Kuh“ setzen zusammen den Sud für das Fasnetbier an. Foto: Schubert

Isny – Mit einem kräftigen Weckruf ist die Isnyer Narrenzunft „Lachende Kuh“ jetzt pünktlich zum offiziellen Beginn in die neue Fasnet-Saison gestartet. Zunftmeister Frank Müller hatte in den Gasthof Hirsch geladen und aktive wie passive Mitglieder waren zahlreich gekommen. „Das ist zwar nicht die jährliche Generalversammlung, aber eine Rückblick auf das vergangene Jahr und die Aussichten für die neue Saison sollte man doch besprechen“, meinte der Narren-Chef.

Beim Blick zurück auf die gute Saison 2011/12 stehen hauptsächlich die öffentlichen Aktionen im Mittelpunkt. Was aber immer wieder ein wenig untergeht ist die Arbeit, die auch im Laufe des Jahres zu erledigen ist. Jeden Monat fand eine Vorstandssitzung statt und die Verhandlungen mit der Volksbank Allgäu West mussten auch geführt werden. Die Suche nach einem alternativen Ort für die Zunftstube sind nicht gut gelaufen und so wird nach Beendigung der Fasnetsaison auf dem schon erworbenen Grundstück am Angele Weg mit dem Bau begonnen.

Bis Ende November wird der Kostenvoranschlag vorliegen und den Kredit bei der Volksbank hat die Zunft auch schon eingeräumt bekommen. Erst ab März werden die Bereitstellungszinsen fällig. Die VOBA betrachtet das als „närrische Spende“.

Jubiläums-Saison

Vorwärts geschaut ist der Anblick auch erfreulich. „50 Jahre Narrenzunft Lachende Kuh“ ist das große Motto unter dem in dieser Fasnet-Saison alles veranstaltet wird. Der Terminplan steht und Maskenausgabe, Hörnerwetzen, Umzüge und Bälle sind fest eingeplant.

Zur Feier des 50. Geburtstags war jetzt beim ersten Treffen ein Hexenzauber im Hof der Brauerei Stolz angesetzt. Ausnahmsweise durften die Hexen schon vor Dreikönig die Masken aufsetzen. Bei einem Blick in den Himmel wurden die Gesichter allerdings ein wenig länger. Trotzdem: Was ein richtiger Fasneter ist, der lässt sich vom Regen nicht davon abhalten richtig zu feiern. Die Reichstadtfanfaren, die Argental Schalmeien und die Guggenmusik Isny sorgten für das musikalische Rahmenprogramm. Zunftmeister Müller begrüßte die Zuschauer und Bürgermeister Rainer Magenreuter, selbst Mitglied der Narrenzunft, sprach ein Grußwort und leitete zum Hauptpunkt der Veranstaltung über. So wurde die mysteriöse Geschichte von der Gewalt der Hexen und ihren Zaubertränken aufgeführt, an deren Ende aus einem Jüngling die Lachende Kuh herbei gezaubert wurde.

Fasnetbier angesetzt

Kaum war die Kuh erschaffen, da trabte sie in den Sudraum der Brauerei Stolz, denn dort war alles vorbereitet um aus Tettnanger Hopfen ein helles Lagerbier zu brauen. Das gibt es dann nach Dreikönig in 0,3-Liter-Flaschen zu den Veranstaltungen der Lachenden Kuh und natürlich beim Jubiläumsumzug, der am 12. Februar 2013 stattfindet. Manfred Schubert

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