Netzwerker unter sich

Der widrigen Witterung zum Trotz war Kempten vergangenen Freitag Treffpunkt für den jährlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch von 21 Vertretern des „Netzwerks der Architektengruppierungen in Bayern“. Die Gruppierungen engagieren sich für Baukultur und Architektur an ihrem Ort und organisieren Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. So konnten sich die Gäste ganz passend auch gleich einen Eindruck von der ehrenamtlichen Arbeit des zum Netzwerk gehörenden „Architekturforums Kempten“ verschaffen und einen Blick auf die aktuelle Ausstellung „Neues Bauen in den Alpen“ (der KREISBOTE berichtete) werfen.

Bei der Führung durch die Kemptener Innenstadt sei besonders das neue Theater bei den bayerischen Architekten sehr gut angekommen, wie Beate Zarges, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der ByAK, gegenüber dem KREISBOTE erzählte. Gekrönt wurde das reichhaltige Tagesprogramm durch die Anwesenheit des Präsidenten der Bayerischen Architektenkammer (ByAK), Lutz Heese, und der ByAK-Geschäftsführerin Sabine Fischer. Da die ByAK innerhalb des Netzwerks eine Vermittlungsrolle spielt und Informationen über die verschiedenen und regional verteilten Aktivitäten der Gruppierungen zusammenführt, stand zum Ende des Tages ein Gespräch mit den hochrangigen ByAK-Leuten auf dem Programm. Mehr Unterstützung Unter der Moderation von Franz Georg Schröck, Vorstand des Architekturforums Kempten, wurden unter anderem die im kommenden Jahr reduzierten Fördermittel der ByAK diskutiert. „Die Dinge, die wir auf die Beine stellen wollen, kosten immer Geld“ und mit mehr Unterstützung seitens der Kammer wäre man weniger auf regionale Sponsoren angewiesen, verdeutlichte Schröck. Es würden „sicher keine sinnvollen Initiativen durch Mittelblockade verhindert“, beruhigte Heese. Die Einhaltung bestimmter Vorgaben sei allerdings nötig. So müsse gegebenenfalls im Einzelfall entschieden werden, ob beispielsweise ein Wettbewerbsvorteil entstehe, „der nicht gewünscht ist“. So seien Einzelausstellungen schwierig, da die Fördermittel „allen Architekten in Bayern zugute kommen sollen“.

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