Neubelebung gestartet

Alles begann mit der Idee, „die Adelhegg, das dunkle Herz des Allgäus“ neu zu beleben. Mit der Installierung des Glasmacherwegs begann eine intensive Zusammenarbeit zwischen Isny, Leutkirch, Weitnau und Buchenberg. Um diese Zusammenarbeit besser zu organisieren und auszubauen, haben die beteiligten Kommunen nun den Verein „Allgäuer Glasregion Adelhegg“ gegründet.

Zahlreiche Projekte in Kreuzthal, Eisenbach und Umgebung sind in den vergangenen Jahren durch die Gemeinden, die Vereine und Bürger – einzeln oder gemeinsam – vorangetrieben worden. Um diese Initiative interkommunal zu fördern, aber auch steuern und koordinieren zu können, schlossen sich die vier Adelhegg-Kommunen diesseits und jenseits der Landesgrenze jetzt zusammen. Vor allem die infrastrukturelle und touristische Entwicklung sowie die Förderung der Forschung zur Region Adelhegg mit ihrer besonderen Landschafts- und Kulturgeschichte sind Aufgaben, denen sich der Verein künftig stellen will. Außerdem sieht er sich als grenzübergreifende Interessengemeinschaft, die im Sinne einer Schirmherrschaft lokale, gemeinnützige Initiativen in der Region fördern will. Auch im Hinblick auf den geplanten Freizeitpark in Urlau wollen sich die Mitgliedsgemeinden rechtzeitig strategisch ausrichten. Der Vorsitz soll im rollierenden Wechsel erfolgen. Für die beiden ersten Jahre übernimmt Buchenbergs Bürgermeister Toni Barth den Vorsitz. Sein Stellvertreter ist der Leutkirchner Rathauschef Hans-Jörg Henle. Danach werden Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter und Weitnaus Thomas Streicher übernehmen. Darüber hinaus soll ein fachkompetenter Beirat den Vorstand bei seinen Aufgaben unterstützen. Kaum ist der Verein gegründet, stehen aber bereits weitere Aufgaben und eine mögliche Gebietserweiterung mit interessierten Nachbarkommunen auf der Tagesordnung der „Allgäuer Glasregion Adelhegg“.

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