Neue Struktur

Amtsleiter Markus Wiedemann. Foto: Archiv

Effizienteres Arbeiten zum Wohle und Nutzen der Bürger der Stadt ist künftig im Amt für Tiefbau und Verkehr möglich. Grund dafür ist laut Amtsleiter Markus Wiedemann die Eingliederung der Abteilung Straßenverkehr des ehemaligen Amts für Verkehrswesen in sein Amt. „Wir sind überzeugt, dass wir durch die Bündelung unsere Aufgaben gut bewältigen können“, sagte er jetzt im Verkehrsausschuss.

Im Zuge der Umstrukturierung ist im ehemaligen Tiefbauamt eine zusätzliche Abteilung Verkehrswesen geschaffen worden. In die Abteilung sind auch die Bereiche Straßenausstattung und Lichtsignalanlagen integriert worden. „Die Eingliederung hat sich aus fachlicher Sicht angeboten, da Straßenbau und Straßenverkehr sowie die Bereiche Betriebshof und Straßenverkehr viele Berührungspunkte haben“, erklärte Wiedemann. Mit der Zusammenlegung können nun Synergieeffekte geschaffen werden. Künftig erfolgt somit eine zentrale Steuerung von Anordnung und Vollzug zwischen Verkehrsbehörde und Straßenbaulastträger im neuen Amt für Tiefbau und Verkehr. Seit Mitte Juni hat das neu strukturierte Amt seine Arbeit aufgenommen und ist in drei Abteilungen untergliedert. Straßenbau: In dieser Abteilung werden rund 300 Kilometer Straßen, 45 Kilometer Feld- und Waldwege, 69 Brücken und mehrere innerstädtische Plätze betreut. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit. Die Aufgaben werden von zehn Mitarbeitern abgewickelt. Städtischer Betriebshof: Die Abteilung ist unterteilt in die Aufgabenbereiche Bauhof, Fuhrpark und Stadtgärtnerei. Neben der Reinigung, Straßenunterhalt und Winterdienst werden 77 Spielplätze, 30 Bolzplätze, 23 Sportanlagen, 150 Hektar Grünflächen, 20 000 Bäume und 33 Brunnen gepflegt, erneuert und unterhalten. Dafür stehen 121 Mitarbeiter zur Verfügung. Verkehrswesen: In der neuen Abteilung werden insbesondere die Aufgabenschwerpunkte Verkehrslenkung, Verkehrssicherung, Sondernutzungen, Veranstaltungen, Bewohnerparken, Schwertransporte und Straßenausstattung gebündelt. Dabei werden 86 Ampeln und rund 9000 Straßenleuchten gewartet und sukzessive erneuert. Zuständig sind dafür fünf Mitarbeiter. „Schlägt sich die Bündelung der Aufgaben in den Kosten nieder?“ fragte Karl Sperl (CSU) im Ausschuss. Dafür müsse man die gesamte Umstrukturierung sehen und nicht nur ein Amt, erläuterte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU). „Der Zwischenstand ist allerdings eine Kostenreduzierung bei den Personalkosten.“ Er betonte jedoch, dass das nicht das Hauptziel gewesen sei. Hauptziel sei, die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern und Synergieeffekte zu schaffen.

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