Neuer Radweg eröffnet

Die offizielle Eröffnung des Radweges zwischen Altusried und Kimratshofen war für die Radler eine willkommene Gelegenheit, die neue Verbindung zu testen. Foto: Würzner

Die Zusage der finanziellen Förderung hat den Bau des Radwegs von Altusried nach Kimratshofen derart beschleunigt, dass nach 25 Jahren der Planungsphase die Fertigstellung innerhalb weniger Wochen gelang. So konnte der Weg am Wochenende mit einem kleinen Festakt für den Radel-Verkehr frei gegeben werden.

Von 620 000 Euro blieben damit ein Restbetrag in Höhe von 195 000 Euro, der von der Marktgemeinde Altusried aufzubringen war. Die veranschlagten Kosten wurden aber nicht überschritten, wie Bürgermeister Heribert Kammel bei der Eröffnung betonte. Die schnelle Realisierung sei vor allen Dingen dem Verständnis und dem Entgegenkommen der Grundstückseigentümer zu verdanken. Mehr Sicherheit Der Gewinn an Sicherheit ist aber mit Geld nicht aufzuwiegen. Damit war sich der Bürgermeister mit Bruno Fischle, Leiter des staatlichen Bauamtes, einig. Auf der vielbefahrenen Staatsstraße – 4500 Fahrzeuge in 24 Stunden ergab die letzte Zählung – wurde eine Radtour vor allem mit Kindern zur Mutprobe, bei der das Risiko ungleich verteilt war. Mit dem Radweg, der die Lücke von Kimratshofen nach Kempten schließt, ist der Forderung nach Nachhaltigkeit entsprochen worden, da bereits bestehende Resourcen genutzt wurden in Form der alten Straße. Dazu kommt noch der Anreiz zu radeln und somit die Gesundheit zu fördern und die Bürger können, abgesehen von Großprojekten wie der B19 oder General-Oberst-Beck-Kaserne, mit eigenen Augen sehen und im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, dass auch weitab der Landeshauptstadt München Geld für die Entwicklung des ländlichen Raumes bereitgestellt wird. Die zukünftige Nutzung durch Segway-Elektroroller demonstrierte Jürgen Herrmann vom AÜW. Das Projekt „effiziente Elektromobilität“ will die größte Tourismusregion Deutschlands zum Vorreiter für die umweltfreundliche Form der Fortbewegung machen.

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