Parkhaus für Klinikum-Mitarbeiter eröffnet

Parkplatznot ist Geschichte

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Ein „Weihnachtsgeschenk“ an die Mitarbeiter des Klinikums: das neue Parkhaus für sie konnte einen Tag vor Heilig Abend offiziell durch (v.li.) Andreas Ruland (Geschäftsführer Klinikverbund),   Sozialbau-Geschäftsführer Herbert Singer, Kemptens OB Thomas Kiechle, Gebhard Kaiser (Aufsichtsratsvorsitzender Klinikverbund), Landrat Toni Klotz und den Vorstandsvorsitzenden der Bezirkskliniken Schwaben, Thomas Düll, eröffnet werden.

Über eine nachhaltige Weihnachtsbescherung können sich die Mitarbeiter des Klinikums Kempten-Oberallgäu und des Bezirkskrankenhauses (BKH) freuen: einen Tag vor Heilig Abend wurde nach nur achtmonatiger Bauzeit das neue Mitarbeiter-Parkhaus mit 275 Parkplätzen auf acht Ebenen am Klinikum eröffnet.

Bauherr und Eigentümer ist der Klinikverbund, Generalplaner und künftiger Betreiber die Sozialbau Kempten. Insgesamt stehen nun 790 Stellplätze in drei Parkhäusern am Klinikum für Besucher, Patienten und Mitarbeiter zur Verfügung.

Laut Klinikverbunds-Geschäftsführer Andreas Ruland und Aufsichtsratsvorsitzendem Gebhard Kaiser hätten die aktuellen Entwicklungen die Parkraum-Erweiterung nötig gemacht: steigende Patientenzahlen, mehr Besucher und mehr Mitarbeiter. 18 Euro pro Monat zahlen Mitarbeiter für den Stellplatz im neuen 4,4 Millionen Euro teuren Parkhaus, an dem sich die Bezirkskliniken Schwaben mit 1,3 Millionen Euro beteiligt haben, und die Stadt Kempten sowie der Landkreis Oberallgäu als Träger des Klinikverbundes mit jeweils 600.000 Euro.

Aus Lärmschutzgründen wurden die Einfahrt im Bischof-Freundorfer-Weg und Ausfahrt in der Pettenkoferstraße voneinander getrennt. Noch sieht das neue Gebäude kahl aus, soll aber dieselbe gefaltete helle Aluminiumfassade erhalten, wie das seit 2011 bestehende Besucher-Parkhaus an der Robert-Weixler-Straße. Bereits im Januar soll mit der Montage begonnen werden. Weitere Besonderheiten sind das begrünte Dach, das lichtdurchlässige Treppenhaus oder auch dass die Voraussetzungen geschaffen wurden, einmal eine Elektro-Tankstelle installieren zu können. Sollte sich später noch weiterer Parkplatzbedarf ergeben, kann das Gebäude außerdem samt Behindertenstellplätzen weiter aufgestockt werden.  Christine Tröger

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