Die neunte Pleite

Ein Bild mit Symbolcharakter: In einer schwachen Landesligapartie waren die Gastgeber aus Landsberg (weiße Trikots) immer einen Schritt schneller als die Duracher. Foto: Krivcec

„Das war nicht landesligatauglich“: Der VfB Durach verlor auch in Landsberg deutlich mit 1:4 und kassierte damit die neunte Niederlage in Folge. Nach 327 Minuten ohne eigenen Treffer hatte Roland Fichtl die lange Torflaute des VfB Durach in der Landesliga zwar beendet (44.). Allerdings lagen die Oberallgäuer zu diesem Zeitpunkt beim TSV Landsberg bereits mit 0:3 zurück – und daher wollte trotz des ersehnten Erfolgserlebnisses kein richtiger Jubel bei den Durachern aufkommen.

Am Ende war es die neunte Niederlage hintereinander, ein 1:4 beim Team von Spielertrainer Sven Kresin. Durachs Trainer Peter Christl schimpfte nach der Partie: „Das war nicht landesligatauglich. Nicht hinten und auch nicht vorne.“ In der Tat ebnete seine Mannschaft den Gastgebern den Weg zum Heimsieg mit einer schwachen Leistung in der Defensive. Jedem der vier Gegentore gingen individuelle Fehler in der Hintermannschaft voraus. Und auf der Gegenseite sah es kaum besser aus. Der Landesliga-Neuling war in einer niveauarmen Begegnung zwar fast über die gesamte Spieldauer die engagiertere Mannschaft und erspielte sich Chancen am laufenden Band. Doch die Offensive ging mit diesen Möglichkeiten zu sorglos um. Etliche Male scheiterte der VfB völlig freistehend vor Landsbergs Torhüter Markus Obermayer. Christl: „Wir haben heute brutale Fehler gemacht. So einfach darf man es einem Gegner einfach nicht machen.“ Die Landsberger bedankten sich dafür, brauchten nicht einmal gut spielen und sich kaum große Chancen erarbeiten. So entschied Bonfert die Partie mit drei Treffern (13., 33., 38.) bereits bis zur Halbzeitpause. Den Endstand markierte schließlich Leszczynski in der 68. Spielminute.

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