"Nicht nur Parteipolitik"

Die Gewerkschafterin und SPD-Politikerin Anne Jentner ist für die Bundestagswahl im Wahlkreis 294 (Ravensburg) nominiert worden und nun schon einige Zeit in ihren Wahlgefilden unterwegs, um sich ein gründliches Bild zu verschaffen. In Isny war sie schon im Herbst vergangenen Jahres zu einem Gespräch über Schulpolitik. Nun machte sie aber trotzdem noch einmal dort Station.

Seinerzeit hatte die Zeit nicht gereicht, um sich ein umfassendes Bild von der Stadt zu machen. Das wurde nun gründlich nachgeholt. Jentner ließ sich von Ursula Schubert und Hans Pscheidl durch Isny führen und nahm an einer Vorstandssitzung der Isnyer Sozialdemokraten teil. Isny in seiner Randlage des Landkreises hat sich schon jetzt zu einem Vorzeigeobjekt entwickelt. Es bleibt aber noch genug zu tun, bis alles auf dem richtigen Weg ist. Anne Jenter, am 17. April 1953 in Balingen geboren, verheiratet, ist über ihre Tätigkeit als Lehrerin Mitglied des Personalrates beim staatlichen Schulamt in Balingen und beim Hauptpersonalrat im Kultusministerium Baden-Württemberg geworden. Sie ist Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und beschäftigt sich dort vor allem mit Arbeits- und Gesundheitsschutz, Frauenpolitik, Seniorenpolitik und Antidiskriminierung. Ihre Gewerkschaftsarbeit zu umreißen ist fast nicht möglich, da sie selbst bis hin zum Europäischen Gewerkschaftsbund tätig geworden ist. Gespannte Erwartung In Isny hat sich Anne Jentner über die Schulpolitik und die Wandlungen der Strukturen längst kundig gemacht. Sie beobachte gespannt die Umstrukturierung der Stadt mit der bevorstehenden Verkehrsverlagerung nach Fertigstellung der Umgehungsstraßen und die Entwicklung auf dem Wirtschaftssektor. Was den Ortsverband der SPD bewegt, sei ihr wichtig und ihr Interesse beschränke sich nicht nur auf Parteipolitik, sondern vor allem auch auf die Bevölkerung in der Region. Da sei es gut zu wissen, dass die Allgäuer der Landkreise ein anderes Verhältnis und Verständnis zur Politik haben als die Bewohner der Ballungszentren in den Großstädten.

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