Überschüssige Energie wird genutzt

"Wichtiger Mosaikbaustein"

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Bürgermeister Josef Mayr (v.l.), die Landräte Gebhard Kaiser und Elmar Stegmann sowie Christoph Lindermayr und Xaver Wagner vom ZAK geben den Startschuss für den neuen Wärmespeicher.

Kempten – Seit vergangener Woche ist der neue Wärmespeicher des ZAK im Seggersbogen in Betrieb.

Im Beisein von Vertretern aller beteiligten Firmen, Mitarbeiter und einiger Stadträte, gaben der Oberallgäuer Landrat und ZAK-Aufsichtsratsvorsitzende Gebhard Kaiser (CSU), der Lindauer Landrat und stellvertretende ZAK-Aufsichtsratsvorsitzende Elmar Stegmann (CSU), Bürgermeister Josef Mayr (CSU), Christoph Lindermayr, Bereichsleiter Energiewirtschaft beim ZAK, und Xaver Wagner, Abteilungsleiter Fernwärme, den offiziellen Startschuss.

Der neue Wärmespeicher ist laut Lindermayr ein weiterer wichtiger Mosaikbaustein im erfolgreichen Energiekonzept des ZAK. Überschüssige Wärme kann nun nachts gespeichert und dann morgens genutzt werden. Das Wärmepotential des Speichers beträgt rund 3000 Megawattstunden pro Jahr. Dies entspricht ungefähr 330 000 Kubikmeter Erdgas bzw. 330 000 Liter Heizöl. „Wir können nun morgens die über Nacht gespeicherte Energie nutzen und damit zum Teil Gas und Heizöl ersetzen“, verdeutlichte Lindermayr.

In der Praxis stellt sich das Prozedere dem Experten zufolge so dar: ab zehn bzw. elf Uhr nachts fällt die Fernwärmeleistung. Ab dann kann die Energie genutzt werden, um den Wärmespeicher „zu laden“. In den Morgenstunden wird die so gespeicherte Wärme dann wieder in den Umlauf gebracht.

1,4 Millionen Euro hat der ZAK laut Kaiser für diesen „wichtigen Schritt“ in die Hand genommen. „Das ist ein weiterer Quantensprung. So kann Energie, die sonst verpufft wäre, genutzt werden.“ „Der ZAK macht der Stadt immer warm“, meinte Kaiser abschließend. Als Beweis schenkte er Bürgermeister Josef Mayr eine Wärmflasche, gefüllt mit heißem Wasser aus dem Wärmespeicher.

Melanie Läufle

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