BN nimmt Stellung

Große Tiefgarage, kleine Tiefgarage oder Anzahl der oberirdischen Stellplätze – so verläuft seit Monaten die Diskussion um die Gestaltung des Hildegardplatzes. Dreh- und Angelpunkt ist aus Sicht des Bund Naturschutzes dabei des Deutschen liebstes Kind: Das Auto – und wie viele davon auf den unterschiedlichen Bauvarianten platziert werden können.

„Gerade ein Raum wie der Hildegardplatz muss nicht nur durch die automobile Brille betrachtet werden", kritisierte vergangene Woche Björn Reichelt, Vorsitzender der Bund Naturschutz Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Auch der Kemptener BN-Aktive Michael Schropp appelliert an alle Beteiligten, den Hildegardplatz nicht nur als Nutzfläche für Kraftfahrzeuge, sondern als städtischen Raum der Begegnung zu begreifen und dementsprechende Ideen zu entwickeln. „Möglichst vielen Fahrzeugen einen komfortablen Stellplatz auf oder unter dem Hildegardplatz anzubieten, ist der falsche Ansatz um diesen Bereich in der Kemptener Innenstadt zu beleben“, so Schropp. Mit Grünflächen und Bäumen, unter deren Schatten Begegnungen und somit Leben möglich ist, könne der Hildegardplatz zu einem attraktiven städtischen Lebensraum werden. „Und warum nicht ein Spielplatz für Kinder... die zukünftigen Kunden?“, fragt Schropp außerde.

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