Peter Mair ist nun offiziell Kandidat für das Bürgermeisteramt in Haldenwang

Mair hat die Unterstützung

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Haldenwangs 3. Bürgermeister Peter Mair möchte die Nachfolge von Anton Klotz antreten.

Haldenwang – Peter Mair (früher CSU, jetzt Wählergruppe „Ortsverbunden unabhängig“) hat die für seine Kandidatur als Haldenwanger Bürgermeister erforderlichen 80 Unterstützerunterschriften erreicht. Somit kann er nun offiziell ins Rennen um die Nachfolge von Anton Klotz gehen.

80 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger mussten auf der seit dem 17. Dezember im Haldenwanger Rathaus ausliegenden Unterstützerliste für Peter Mair unterschreiben, um dessen Kandidatur für die neu gegründete Wählergruppe „Ortsverbunden unabhängig“ offiziell zu machen (die Anzahl der benötigten Stimmen leitete sich dabei von der Einwohnerzahl ab). Am 23. Dezember war diese Zahl bereits erreicht. „Das freut mich ungemein und ist ein super Weihnachtsgeschenk für mich“, so Mairs Reaktion. 

Der 57-jährige gebürtige Haldenwanger, der seit fast 30 Jahren im Gemeinderat sitzt und derzeit dritter Bürgermeister der Gemeinde ist, tritt somit bei dem Kommunalwahlen im März gegen Christine Rietzler (Grüne offene Liste) und Josef Wölfle (CSU/FW) an. Bei seiner Nominierungsversammlung am 11. November hatte Peter Mair bereits zu einigen aktuellen Themen Stellung genommen. Bezüglich der geplanten Lärmschutzwand an der Börwanger Steige (der Kreisbote berichtete mehrfach) äußerte Mair schwere Bedenken gegen das Bauvorhaben. Er fände es „furchtbar, wie durch einen Schlauch durch Börwang fahren zu müssen, mit drei Meter hohen Wänden zu jeder Seite der Straße“. Zudem sehe er es nicht ein, den betroffenen Anliegern mit öffentlichen Mitteln zu einer Wertsteigerung ihrer Immobilien zu verhelfen. 

Auf eine Zuhörerfrage zu seiner Meinung zum Thema Energiewende und Erneuerbare Energien antwortete Mair, er selbst sei gegen die großflächige Photovoltaikanlage entlang der A7 in Unterwengen gewesen. Aber man habe schließlich energiepolitische Ziele festgeschrieben, und um diese zu erreichen, müsse auch etwas getan werden. Sollte er neuer Rathauschef werden, habe er die Sanierung maroder Kanäle im Gemeindegebiet auf der Agenda. Außerdem wolle er weiterhin günstiges Bauland für junge Familien bereitstellen, die mindestens seit fünf Jahren in der Gemeinde leben. Ein großes Anliegen sei ihm darüber hinaus die Unterstützung der Neuansiedlung von produzierendem Gewerbe. „Wenn man hier Arbeitsplätze schafft, kommen auch junge Familien, weil sie vor Ort ihr Geld verdienen können.“ 

Ziel: Schuldenfreiheit 

In puncto der seit Jahren diskutierten Dorferneuerung betonte Mair, sein Ziel sei es, die Gemeinde erst einmal wieder schuldenfrei zu machen. Insofern stünden Maßnahmen zur Dorferneuerung, die ohnehin nur „in ganz enger Abstimmung mit den Anwohnern“ durchgeführt werden würden, erst dann auf dem Plan, wenn die neue Turnhalle abbezahlt sei.

Sabine Stodal

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