Viele Stunden im Einsatz

"Einmal Danke sagen"

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BRK-Ehrenamtskoordinatorin Waltraut Riedel (v.l.), Künstler Josef Haberstock alias „Broadway Joe“ und BRK-Vorsitzender Alfred Reichart machten es beim vergnüglichen Abend für die Ehrenamtlichen vor: Füreinander einstehen und helfen ist und bleibt wichtig.

Sulzberg – „Durch Eure Arbeit haltet Ihr das Bayerische Rote Kreuz am Leben. Ohne Euch wäre das BRK eine rote Null.“

Mit diesen Worten wertschätzte Amtsgerichtsdirektor Alfred Reichart, seit zwei Monaten Nachfolger im Amt von Heidi Lück als Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Oberallgäu, die ehrenamtliche Tätigkeit der insgesamt 2500 Helferinnen und Helfer im Kreisverband. Als kleines Dankeschön hatte der Kreisvorstand jetzt zu einem „Dankeschön-Abend“ in die Sulzberger Gaststätte „Hirsch“ eingeladen.

Hier gestaltete Josef Haberstock alias „Broadway Joe“ mit seinem Allgäuer Mundart-Kabarett den rund 220 Ehrenamtlichen eine vergnügliche Zeit. „Und das nicht umsonst, sondern kostenlos“, freute sich der neue Vorsitzende. Als Dankeschön bekam der „weltbekannte Künstler“ (O-Ton: „Das Allgäu ist weltweit“) einen Gutschein für einen Erste-Hilfe-Kursus, eine Atemschutzmaske und eine Flasche Rotwein.

Ab 16 Jahren sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im BRK, je nach Aufgabe und Ausbildung, einsatzfähig. „Viele helfen bis ins hohe Alter mit“, erzählte BRK-Ehrenamtskoordinatorin Waltraut Riedel. „Gerade in den Kleiderläden sind oft ältere Damen sehr fleißig dabei.“

"Anerkennung für alle"

„Jeder kann die Welt verändern – auch Du“ – dieses Motto überschreibt das 150-jährige Jubiläum des Bayerischen Roten Kreuzes. Von den rund 2500 Ehrenamtlichen im hiesigen Kreisverband sind mindestens 1600 aktiv. Ob bei der Wasserwacht, im Sanitätsdienst, im Rettungsdienst, bei der Tafel in Kempten, den Kleiderläden, der Mitarbeit beim Blutspenden, im Jugendrotkreuz, beim Behindertenschwimmen. Die Aufzählung ließe sich noch um ein Vielfaches erweitern.

„Mit solch einer Veranstaltung möchten wir unseren Helfern einmal Danke sagen“, meinte auch BRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Schwägerl. „Das ist eine Anerkennung für alle.“

Die neue Wirtin im Sulzberger Hof bat bei dem Dankeabend die Helfer um eine kleine Spende für die Hochwasseropfer in Kolbermoor. Und natürlich vergaßen die BRK-Helfer auch an diesem unterhaltsamen Abend das Helfen nicht und unterstützten die Idee mit einem Griff in die Geldbörse.

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