Platz für Fahrräder

Damit Fußgänger künftig besser zum Ärztehaus am Forum kommen, wird an der Kreuzung Bahnhofstraße/Haubenschloßstraße errichtet. Foto: Matz

Das Ärztehaus am Forum soll künftig für Fußgänger und Radfahrer besser erreichbar werden. So soll eine Fahrradabstellanlage und an der Kreuzung Bahnhofstraße/Haubenschloßstraße eine Überquerungshilfe gebaut werden. Die Vorschläge von Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann segnete der Verkehrsausschuss jetzt einstimmig ab.

Auf Anregung von Grünen-Fraktionschef Thomas Hartmann in der Verkehrsausschuss-Sitzung im Juli hatte die Verwaltung die Möglichkeit, im Bereich des Ärztehauses Fahrradständer anzubringen geprüft. Auf der Grünfläche zwischen Wies- und Bahnhofstraße sei eine Fahrradabstellanlage mit etwa 30 Stellplätzen denkbar, berichtete Wiedemann. Geplant sind auf einer Fläche von rund 45 Quadratmetern U-Anlehnbügel wie sie bereits mehrfach im Innenstadtgebiet verwendet werden. Die geplante Fläche ist Eigentum des AÜW, eine Nutzung ist der Stadt aber bereits in Aussicht gestellt worden. Die Fahrradstellplätze kosten etwa 5300 Euro. Eine Lösung für das „Straßen-Überquerungsproblem“ im Bereich des Ärztehauses konnte Wiedemann ebenfalls präsentieren. Nachdem das Thema bereits in der Juli-Sitzung behandelt worden war und die Errichtung einer Ampel im Bereich Bahnhofstraße/Haubenschloßstraße sowohl von der Polizei als auch vom Verkehrs- und Tiefbauamt abgelehnt wurde, hatte der Verkehrsausschuss die Verwaltung beauftragt, einen alternativen Lösungsvorschlag vorzulegen. Den präsentierte Wiedemann vergangene Woche. Am Kreuzungsbereich wird in den Grünstreifen zwischen den Fahrspuren der Bahnhofstraße eine Fußgängerfurt integriert und zwar genau so wie es auch beim Forum auf Höhe der Hirschstraße realisiert worden ist. Die Breite der Überquerungshilfe kann hier auf die geforderten 2,50 Meter hergestellt werden. Allerdings müsste die Randsteinführung geändert werden, damit die Fahrbahnbreite erhalten werden kann. Die Umbaukosten betragen rund 30 000 Euro. Die erforderlichen Mittel werden bei den nächsten Haushaltsberatungen beantragt. Eine Querungshilfe auf Höhe der ehemaligen Kastanien-Apotheke sei dagegen nicht sinnvoll. Wichtige Ampel Eine weitere Anfrage von CSU-Stadtrat Karl Sperl aus der Juli-Sitzung konnte Tiefbauamtsleiter Wiedemann ebenfalls beantworten. Sperl wollte seinerzeit wissen, ob nicht die Ampelanlage im Bereich der Haslacher Straße weiter in Richtung Ärztehaus versetzt werden könne. Die Prüfung habe jedoch ergeben, dass die Ampelanlage mit 160 bis 180 Anforderungen pro Werktag zu den meist genutzten Drückampeln im Stadtgebiet gehört und daher dringend benötigt werde. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit dem Ärztehaus waren erneut die Parkplätze. Den Angaben von Wiedemann zufolge sind 65 Stellplätze (14 oberirdische, 51 in der Tiefgarage) nachgewiesen worden, 62 wären notwendig gewesen. Bruno Steinmetz (FDP) kritisierte jedoch, dass es zu wenig oberirdische Parkplätze gebe. Hans-Peter Wegscheider (FW) war aufgefallen, dass auf der Nordseite des Ärztehauses geparkt werde, allerdings müssten die Autos dafür über den Geh- und Radweg fahren. Er regte an, mit dem Grundstückseigentümer über einen Tausch zu reden, sodass der Geh- und Radweg verlegt wird und Längsparkerstellplätze entstehen könnten. Die Verwaltung will sich kümmern.

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