Bei der Isnyer SPD ist alles gut

Ein gutes Team in einem guten Jahr

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Strahlende Gesichter in der Vorstandschaft der Isnyer SPD: Alles im Griff.

Otto Ziegler, Vorsitzender der Isnyer SPD und Gemeinderat, hatte zur Jahreshauptversammlung geladen und konnte erfreulich viele Mitglieder, Freunde und Förderer der SPD im Gasthaus Hirsch begrüßen.

Vorneweg ein kleiner Stehempfang, Ziegler wollte schließlich den Dank und die Zufriedenheit des Vorstands zum Ausdruck bringen. 

Das war der richtige Zeitpunkt, um sich noch einmal bei den Kandidaten zur Kommunalwahl zu bedanken, allen Helfern und Unterstützern bei einem Glas Sekt und ein wenig „Smalltalk“ die Hand zu schütteln und sich auch gleich für die Zukunft ein gut funktionierendes Team einzuschwören. Edwin Stöckle, Fraktionsvorsitzen- der der SPD im Gemeinderat, ließ es sich nicht nehmen auch Otto Ziegler eine Blume zu überreichen, denn immerhin ist der ja nun auch in den Gemeinderat eingezogen. 

Dann aber war die Tagesordnung abzuarbeiten. Totenehrung und Rückblick auf das vergangene Jahr waren zuerst auf der Tagesordnung. Der Stand der Mitglieder des Ortsvereins ist mit 78 nicht gerade schlecht, aber die schon zur 100-Jahr-Feier anvisierten 100 Mitglieder im Ortsverein sind nun doch nicht zustande gekommen. Da muss noch ein wenig die Werbetrommel gerührt werden. Im Auge behalten wird Otto Ziegler diese Zahl mit Sicherheit. Das gute Abschneiden bei der Kommunalwahl und den sieben Sitzen, gleichauf mit den Freien Wählern und um einen Sitz vor der CDU freut ganz offensichtlich das Sozialistenherz. 

Auch Ursula Schubert lieferte einen kurzen Bericht über die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Seniorinnen und Senioren (ASS). Zehn Jahre lang hatte sie zusammen mit Peter Zimmer im Team die Veranstaltungen durchgeführt und gibt diesen Posten nun auf, nachdem im Jahresablauf größere Schwierigkeiten aufgetaucht sind. Otto Ziegler sucht für beide Nachfolger und hatte diesen Punkt bei den Wahlen ausgeklammert. 

Es waren viele Punkte, die im vergangenen Jahr für den Ortsverein und die Fraktion von Wichtigkeit waren und nicht alles was Ziegler zu berichten hatte war positiv gelaufen. Trotzdem: Die Exkursion zum Europaparlament, das gelungene Sommerfest am traditionell ersten Wochenende im Juli, der nun verkehrende Bürgerbus, der auch der SPD ein Anliegen war, Baumpflanzaktio- nen und Sitzungen zu Hauf. Es war immer etwas los und in Isny ist einiges in Bewegung. 

Manfred Pareth schloss sich mit seinem Kassenbericht an. Eigentlich geht es dem Ortsverein ganz gut, aber das würde wohl kein Kassierer problemlos über die Lippen bringen. Gabi Frick als Kassenprüferin konnte die ordnungsgemäße Führung der Kasse bestätigen und die Entlastung von Vorstand und Kassierer war dementsprechend reine Formsache. 

Die anschließenden Wahlen wurden von Peter Clément geleitet und brachten keine besonderen Überraschungen: Vorsitzender: Otto Ziegler; stellvertretende Vorsitzende: Gabi Kimmerle und Irene Schauer; Kassierer: Manfred Pareth; Schriftführer: Johann Zeeh; Beisitzerinnen und Beisitzer: Oswald Längst, Reiner Pscheidl, Luise Schneider, Edwin Stöckle, Hans-Georg Unsinn, Sonja Weiss und Petra Wolz. Als Kreisdelegierte bei Veranstaltungen der SPD wurden alle anwesenden Mitglieder aufgelistet und daraus dann acht Delegierte bestimmt. 

Den Bericht aus dem Gemeinderat übernahm Edwin Stöckle und den Bericht aus dem Kreisrat Peter Clément. Daraus ein Resümee zu ziehen ist recht einfach wie es Edwin Stöckle formulierte: „Ein starker Ortsverein erzeugt eine starke Gemeinderatsfraktion. Sparen ja, aber nicht totsparen wäre in Anbetracht der zu bewältigen Aufgaben der Stadt der richtige Ansatz.“ Dann wurde der offizielle Teil beendet und Petra Wolz ließ mit Fotos das Jahr 2014 Revue passieren.  Manfred Schubert

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