Allgäuer Brauhaus: Vorstand, Aufsichtsrat, Mitarbeiter und Aktionäre freuen sich über das Wachstum

Positive Entwicklung fortgesetzt

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Den 230 Aktionären standen die Mitglieder des Aufsichtsrates (Bild oben links v.l.), Paul Lendowski, Jennifer Schön, Klaus Schütze, Harald Platz, Christian Schütz und Dr. Niels Lorenz, und der Vorstand der Allgäuer Brauhaus AG, Heinz Christ, Rede und Antwort. Ein weithin sichtbarer Werbeträger wurde 2015 angeschafft: Der neue Allgäuer-Büble-Heißluftballon. Und zur Verabschiedung aus dem Aufsichtsrat gab’s für die Arbeitnehmervertreterin Jennifer Schön einen bunten Blumenstrauß.

Kempten – Weiterhin auf Erfolgskurs steuert die Allgäuer Brauhaus AG. Auf der Hauptversammlung im Kemptener Kornhaus durften die über 200 anwesenden Aktionäre nur Erfreuliches vernehmen. Höherer Bierabsatz, neue Verkaufsstellen und Investitionen in die Zukunft. Gute Voraussetzungen, dass auch das Wirtschaftsjahr 2016 eine Erfolgsgeschichte werden könnte.

Eröffnet wurde die Hauptversammlung der Allgäuer Brauhaus AG durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dr. Nils Lorenz. Lorenz zeigte sich sehr erfreut, dass die Zuwächse beim Bierabsatz im Inland die Rückgänge beim Export mehr als ausgeglichen haben. Dem nationalen Biermarkt, der durch Fusionen und Zukäufe geprägt sei, stünden die stabilen Verhältnisse in der Region gegenüber. „Auf der einen Seite dreht sich das internationale Biermonopoly – auf der anderen Seite sehen wir einen Trend zu Regionalität“, fasste er die aktuelle Entwicklung zusammen.

Ins Detail ging anschließend Heinz Christ, Vorstand der Allgäuer Brauhaus AG. Den vierprozentigen Zuwachs bei der Vermarktung der Eigenbiere führte Christ auf die großartige Entwicklung der Marke „Allgäuer Büble Bier“ zurück. Im Vergleich zum Vorjahr konnte hier eine Absatzsteigerung von 26,5 Prozent verzeichnet werden. Stabilisiert habe sich auch die Situation beim „Altenmünster Brauerbier“ als zweites Standbein der Biervermarktung. Auf positive Resonanz bei Handel und Kunden sei der Umstieg auf die Bügelflasche bei der Biersorte „Urtyp Export“ gestoßen.

Einen ganz besonderen Dank richtete Christ an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgäuer Brauhauses: „Sie Alle pflegen die Marken mit Leidenschaft“. Beim Blick zurück auf das Jahr 2015 waren die Investitionen in fünf neue Auslieferungsfahrzeuge und den Allgäuer-Büble-Heißluftballon, die Veranstaltungen rund um das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebots und die alljährlichen regionalen Höhepunkte Jazzfrühling und Allgäuer Festwoche von Bedeutung.

Der Umbau des Verwaltungsgebäudes am Produktionsstandort Marktoberdorf-Leuterschach und der Sortimentswechsel bei den Erfrischungsgetränken von Coca-Cola und Fanta zu Pepsi und Mirinda prägte den Bericht über das laufende Geschäftsjahr.

Zügig und unspektakulär wurden die weiteren Punkte der Tagesordnung erledigt: Einstimmig wurde die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2015 gefasst (siehe Zahlen-Daten-Fakten). Ohne Gegenstimmen wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 gewählt. Aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde Jennifer Schön als Vertreterin der Arbeitnehmer. In Zukunft wird diesen Posten Anja Huber einnehmen.

Zahlen - Daten - Fakten

Allgäuer Brauhaus AG 2015 (Veränderung zum Vorjahr):

Umsatzerlöse: 24.133.434,83 Euro (+ 2,7 Prozent)

Absatz Eigenbier: 27,3 Mio. Liter (+ 4 Prozent)

Mitarbeiter: 128 (+ 7)

Investitionen: 1,83 Mio. Euro (+ 39,2 Prozent)

Jahresüberschuss: 961.007,17 Euro (+ 191,2 Prozent), davon Ausschüttung als Dividende: 174.000,00 Euro

Dividende pro Aktie: 2 Euro (+/- 0)

Aktienkurs: 650 Euro – Stand: 12. Juli 2016

Michael Schropp

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