Publikumspreis geht nach Füssen

Freute sich über den Publikumspreis: Die Bildhauerin Julia Hiemer für ihr aus Lindenholz geschnitztes und bemaltes Werk „grün hinter den Ohren“, für das Raffaele Marti, Geschäftsführer der Marti am Kornhaus GmbH, das Preisgeld gestiftet hat. Foto: Tröger

Eine Skulptur machte das Rennen in der Gunst des Publikums bei der 61. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche. Mit insgesamt 192 Stimmen ging der Publikumspreis vergangene Woche an die bemalte Lindenholzschnitzerei „grün hinter den Ohren“ der Füssener Bildhauerin Julia Hiemer. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro stiftete die Firma Marti am Kemptener Kornhaus GmbH. Rund 2500 Ausstellungsbesucher hatten ihre Stimmen für den Publikumspreis abgegeben, meist für Figürliches und vor allem Bildhauerei, wie die Kulturbeauftragte des Stadtrats, Hildegard Greiter (CSU), vergangene Woche anlässlich der Preisverleihung bekannt gab. Auf dem zweiten Platz landete die gesägte Styrodur-Arbeit „V 2010“ von Franz Kussauer, für die 167 Besucher gestimmt hatten. Mit gerade einmal vier Stimmen weniger folgte auf Rang drei Andrea Keinerts „Verschwörung“ aus Ton mit Draht. Platz vier erreichte Franz Kimmerles „Treffen der Tiefsee-Exoten“ in Bleistift auf Papier. Kemptens Kulturbeauftragte Greiter vermeldete einen „Besucherrekord“ zur diesjährigen Festwochen-Kunstausstellung, der sicher mit „der neuen Beschilderung“, dem ausstellungsfreundlichen Wetter und dem auch für die nächsten Jahre geltenden „freien Eintritt“ viel zu tun habe. Zehn Werke der Ausstellung im Rahmen der 61. Allgäuer Festwoche insgesamt seien angekauft worden, zog die Stadträtin eine weiter positive Bilanz: Drei von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, drei von der Stadt Kempten und immerhin vier Werke von pri

CHRISTINE TRÖGER, Kempten/Füssen – Eine Skulptur machte das Rennen in der Gunst des Publikums bei der 61. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche. Mit insgesamt 192 Stimmen ging der Publikumspreis vergangene Woche an die bemalte Lindenholzschnitzerei „grün hinter den Ohren“ der Füssener Bildhauerin Julia Hiemer. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro stiftete die Firma Marti am Kemptener Kornhaus GmbH. Rund 2500 Ausstellungsbesucher hatten ihre Stimmen für den Publikumspreis abgegeben, meist für Figürliches und vor allem Bildhauerei, wie die Kulturbeauftragte des Stadtrats, Hildegard Greiter (CSU), vergangene Woche anlässlich der Preisverleihung bekannt gab. Auf dem zweiten Platz landete die gesägte Styrodur-Arbeit „V 2010“ von Franz Kussauer, für die 167 Besucher gestimmt hatten. Mit gerade einmal vier Stimmen weniger folgte auf Rang drei Andrea Keinerts „Verschwörung“ aus Ton mit Draht. Platz vier erreichte Franz Kimmerles „Treffen der Tiefsee-Exoten“ in Bleistift auf Papier. Kemptens Kulturbeauftragte Greiter vermeldete einen „Besucherrekord“ zur diesjährigen Festwochen-Kunstausstellung, der sicher mit „der neuen Beschilderung“, dem ausstellungsfreundlichen Wetter und dem auch für die nächsten Jahre geltenden „freien Eintritt“ viel zu tun habe. Zehn Werke der Ausstellung im Rahmen der 61. Allgäuer Festwoche insgesamt seien angekauft worden, zog die Stadträtin eine weiter positive Bilanz: Drei von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, drei von der Stadt Kempten und immerhin vier Werke von privaten Sammlern und Kunstliebhabern. ct

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