Die "Lachende Kuh" regiert

Närrische Zeiten

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Klaus Hägele und Rainer Magenreuter nehmen ihre Entmachtung gelassen hin.

Isny – „He Muh!“ – Der Ruf der Narrenzunft „Lachende Kuh“ klingelt noch in den Ohren. Beim traditionellen Rathaussturm erschallte er vergangene Woche nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Räumen des Rathauses.

Auch die Bevölkerung war eingeladen, sich an dem Spektakel zu beteiligen und mit in das Rathaus zu ziehen. Der Schnee wirbelte durch die Luft als Guggenmusik und Narrenzunft vor dem Rathaus eintrafen.

Schnell war die Leiter angestellt und einige der sportlichen Narren kletterten über den Balkon. Inzwischen hatten die Angestellten auch aus den Büros heraus kommen können, Bürgermeister Rainer Magenreuter und Hauptamtsleiter Klaus Hägele waren schon mit umgelegter Schandgeige auf dem Balkon angekommen und Zunftmeister Frank Müller verkündete die Aussetzung der Amtszeit des Bürgermeisters. Auch Rainer Magenreuter hatte Gelegenheit bekommen die Zuschauer über das Megaphon in den großen Sitzungssaal einzuladen. Dort ging es zünftig zu. Speisen und Getränke standen bereit und das Programm war nicht allzu lang. Frank Müller freute sich über die große Anzahl an Zuschauern, Magenreuter bekam Gelegenheit sich gegen einige Vorwürfe zu verteidigen, Gabi Prestele und Ulrike Krapf-Grath hatten einen Auftritt als zeitungslesende Marktfrauen und nebenbei kamen auch noch einige Krawatten in den Besitz der Stallhexen.

Die Guggenmusik spielte zünftig auf, und von der Stadtverwaltung war das Thema der Kostüme zur Freude der Besucher vorgegeben. Karina Rast hatte ihre Kollegen dazu animiert, sich als Krankenhauspersonal zu verkleiden und vom Pfleger, dem Controlling-Manager, den Krankenschwestern und dem Chefarzt war deshalb alles vertreten. Das war schon auch Galgenhumor.

Anschließend ging es für einige nahtlos zum Weiberball in das Kurhaus am Park. Auch hier war die Lachende Kuh als Gastgeber tätig und erhielt nach den Einmarsch fleißig Unterstützung von der unermüdlichen Guggenmusik. Als Live-Band war die „Little Weiler Band“ angetreten und Tänzer gab es gleich von Anfang an. Zum Abschluss des Weiberballs kam auch die Maskenprämierung wieder gut an. Eine ganze Reihe von Gruppen hatte sich in phantasievolle Kostüme geworfen und sie wurden mit viel Beifall bedacht. Eigentlich gab es keine Verlierer, aber die ersten waren nach dem gemessenen Beifall des Publikums die Gruppe der Meernixen.

Beim Kinderball am Freitag wirbelte das Jungvolk und der „Narrensamen“ durch den Saal und durch die Gänge. Spielstationen mit entsprechenden „Laufzetteln“ wurden gerne angenommen und die Verlosung der Preise zum Abschluss war ebenfalls gelungen.   Manfred Schubert

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